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Heimatgeschichte

Vor 50 Jahren entstand das "neue" Lindenfels

Von 
Konrad Bülow
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Das Zentrum der Lindenfelser Altstadt: Anfang der 70er Jahre nahm die Stadt ihre heutige Gestalt an, als die heutigen Stadtteile nach und nach eingemeindet wurden. Völlig unumstritten waren diese Maßnahmen nicht. © Neu

Der Weg zur Bildung des „neuen“ Lindenfels mit sieben Stadtteilen und einer Kernstadt war vor 50 Jahren, zu Beginn des Jahres 1972, zwar schon weit beschritten, aber noch nicht vollendet.

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Zu Silvester hatten sich die Gemeinde Winterkasten und der vorherige Gadernheimer Ortsteil Kolmbach der Burgstadt angeschlossen.

In den ersten Wochen des Jahres mussten sich die Einwohner nach und nach daran gewöhnen, offiziell Lindenfelser zu sein, wie es zwei Jahre zuvor schon die Einwohner von Winkel, Eulsbach, Glattbach und Schlierbach getan hatten.

Am 1. August 1972 folgte dann die Eingemeindung von Seidenbuch, Lindenfels in seiner heutigen Gliederung war damit komplett. All dies geschah im Zuge der hessischen Gebietsreform. Die Zahl der Verwaltungen von Landkreisen, Städten und Gemeinden sollte reduziert werden und die verbleibendenden Einheiten leistungsfähiger, so lautete der Plan. Aus 2642 Städten und Gemeinden sollten demnach 500 werden, aus 39 Landkreisen 20.

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Mehr dazu in der Dienstag-Ausgabe des Bergsträßer Anzeigers.

Redaktion Redakteur für das Ressort Lautertal/Lindenfels, Autor im Ressort Region. Bei Bedarf Unterstützer im Lokalsport

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