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Grenze des Erträglichen war für Breuer erreicht

Der Bensheimer Sebastian Breuer musste die Extremtour quer durch Europa vorzeitig am Südrand der italienischen Alpen beenden

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Eric Horn
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Interview

Kunstfreunde Bensheim freuen sich auf die 75. Konzertsaison

Anne Dingler, Vorsitzende der Kunstfreunde Bensheim, spricht aus Anlass der 75. Saison des Kammermusikvereins über vergangene und künftige Herausforderungen

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Barbara Cimander
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Zwingenberg

Das BA-Sommerrätsel: 20 Antworten zu Zwingenberg

Heute präsentieren wir des Rätsels Lösung: 20 Fragen rund um Zwingenberg mit den richtigen Antworten – und ein paar Erläuterungen.

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Michael Ränker
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Versorgung

In Lautertal reicht das Wasser bisher noch

In der Gemeinde Lautertal herrscht noch kein Wassernotstand. Trotzdem hat die Gemeindeverwaltung in dieser Woche zur Sparsamkeit aufgerufen.

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Thorsten Matzner
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Versorgung

Lindenfels hat noch ausreichend viel Trinkwasser

Dass die SPD-Kreistagsfraktion sich in diesem Sommer mit der Trinkwasserversorgung beschäftigen würde, wurde schon vor Monaten festgelegt. Nun hat das Thema nochmals an Aktualität gewonnen.

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Thorsten Matzner
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Dankeschön-Aktion

Lorsch bedankt sich mit italienischem Essen und Theaterabenden

Die Corona-Pandemie brachte allen Menschen zahlreiche Beschwernisse und viele Unsicherheiten. Für den Einsatz für andere Menschen in der Corona-Krise soll es von Seiten der Stadt nun ein Dankeschön geben.

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Nina Schmelzing
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Kinderbetreuung

Kita "Natur-Bande" in Einhausen öffnet am 16. August

Am Mittwoch wurden vor dem Haupteingang der neuen kommunalen Kita die letzten Pflastersteine verlegt. Die Leiterin Kathrin Schebek hat die Bauarbeiten begleitet und das Konzept erarbeitet. Nun ist die Eröffnung in Sicht.

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Jörg Keller
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Tradition

Mit der Schließung der Bäckerei Kaufmann endet eine Ära in Heppenheim

Auf der Homepage eines deutschlandweit bekannten Immobilienanbieters ist ein jedem ortskundigen Heppenheimer bekanntes Verkaufsobjekt aufgetaucht - der Firmensitz der 1903 gegründeten Traditionsbäckerei.

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fran/ü
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    red
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    fran/ü
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    Bald kann man an einer Adresse, die viele Jahre zu den bekanntesten in Lorsch gehörte, auch wohnen. Die Kriemhildenstraße ist natürlich schon seit einer halben Ewigkeit ein Wohngebiet, am Anfang der Straße aber stand lange das „Hotel Sandhas“ – und

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    Nina Schmelzing
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Natur und Umwelt Bergsträßer Fledermäusen auf der Spur

Welche Fledermaus-Arten gibt es im Jägersburger/Gernsheimer Wald? Und vor allem: Wo leben und wohin fliegen sie? Antworten auf diese Fragen sucht ein Forscher-Team der Ökolog-Freiland-Forschung im Auftrag der Deutschen Bahn. ...

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Orte

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Coronavirus

Das Wichtigste auf einen Blick

Die aktuelle Corona-Lage im Liveblog

Wie verläuft der Kampf gegen die Corona-Pandemie in der Region, Deutschland und der Welt? Die aktuelle Lage im Liveblog.

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Rund 91 Millionen Euro Kosten für kommunale Impfstellen in Hessen

Der Betrieb der kommunalen Impfstellen für die Corona-Schutzimpfungen in Hessen hat in den Monaten zwischen Oktober und Ende März insgesamt rund 91 Millionen Euro gekostet.

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Geldstrafe für renitente Masken-Verweigerin im Flugzeug

Nachdem sie das Tragen einer Maske in einem Flugzeug verweigert hat, muss eine Frau eine Geldstrafe von 2350 Euro (90 Tagessätze) zahlen.

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dpa/lhe
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Region Bergstraße

Bergsträßer Jazz-Festival

Zwölf Stunden voller Jazzmusik mitten im Herzen von Bensheim

Mit dem großen Konzerttag „Jazz von 10 bis Zehn“ steuert das Bergsträßer Jazz-Festival 2022 auf seinen Höhepunkt zu. Vier Bands treten am 20. August am Bensheimer Bürgerwehrbrunnen auf.

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red
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Bildung

Bensheimer Polnisch-Schüler am Hambacher Schloss

Eine Schülergruppe der beiden Polnisch-Klassen des Bensheimer Goethe-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Katarzyna Schürr machte sich auf zum Hambacher Schloss. Organisiert wurde die Fahrt vom Freundeskreis Brücke-Most.

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Weniger Corona-Fälle im Kreis Bergstraße

Die Sommerwelle der Corona-Infektionen scheint überstanden. Die bundesweit deutlich zurückgegangenen Zahlen an neuen Corona-Infektionsfällen spiegeln sich auch in den Werten für den Kreis Bergstraße wider.

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Trockenheit

Grasfläche bei Rodau geriet in Brand

Kurz vor 17 Uhr am Donnerstagnachmittag wurden die Zwingenberger Brandschützer zu einem Einsatz an der Kreisstraße 67 zwischen Zwingenberg und Rodau alarmiert.

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Das geistliche Wort

In der Krise erst an sich selbst denken

Falsch verstandene Selbstlosigkeit

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Tilman Pape
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Thema : Kloster Lorsch

  • Bananeweb Außergewöhnlich: Geburtstag einmal im Kloster Lorsch feiern

    Das Lorsch ein Weltkulturerbe hat, ist den meisten Menschen in der Umgebung bekannt. Viele wissen auch, dass es ein Museum zu dem Kloster in direkter Nähe gibt, durch das man sich bewegen kann und viel über das Leben zur früheren Zeiten lernen kann. Doch viel weniger Menschen wissen von den zahlreichen Angeboten, die das Kloster neben den Museumsbesuchen für Erwachsene und Kinder noch anbietet. In einem Interview verrät Claudia Götz (kleines Bild) uns viel über die Geburtstagsangebote für Jung und Alt am Kloster Lorsch. Wer sind Sie und was ist Ihre Tätigkeit am Kloster Lorsch? {element} Claudia Götz: Mein Name ist Claudia Götz und ich bin seit 1990 für das Kloster Lorsch tätig. Anfangs war ich noch Gästeführerin im Museum und seit Beginn des Jahres 2022 bin ich Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung. Meine Aufgabe ist es, Buchungen von Interessenten bezüglich unseres großen Angebots zu verwalten und die Interessenten zu beraten. {furtherread} Welche Angebote gibt es denn für Geburtstage bei Ihnen? Götz: Die meisten Angebote finden nicht im Kloster selbst statt, da dort einfach meistens der Platz nicht ausreicht. So begeben wir uns mit der Gruppe dann nach Lauresham. Unser Angebot umfasst mittlerweile 20 verschiedene Projekte, welche teilweise aber auch von den Jahreszeiten und den Temperaturen abwechselnd sind. So bieten wir im Winter beispielsweise auch die Herstellung von Kerzen in Handarbeit an und im Sommer und über das ganze Jahr hinweg zeigen wir unseren Gästen, wie man beispielsweise Farbe selbst herstellt, Brot backt, wie man im Mittelalter geschrieben hat oder wie man mit Mosaiks ein Kunstwerk erstellt. Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die Sie mit ihren Angeboten ansprechen? Götz: Viele denken vermutlich, dass wir ausschließlich Geburtstage für Kinder veranstalten, doch das stimmt so nicht. Sicherlich haben wir viele Kinder zu Besuch und unser Personal ist auf den Umgang mit Kindern geschult, aber auch Erwachsene kommen zu uns und nehmen an Angeboten teil. Lorsch ist neben seinem Kloster auch für sein Arzneibuch bekannt. Und eben aus diesem Arzneibuch kann man in einem unserer Angebote selbst Dinge in Sachen Heilkunst lernen und auch das Herstellen einfacher Arznei kommt bei älteren Gästen sehr gut an. Bei Buchungsanfragen besprechen wir mit den Interessenten immer, welche Angebote aktuell zur Auswahl stehen und für welche Altersgruppen diese geeignet sein könnten, so dass jeder seinen Spaß an den Aktionen hat. Was sind Ihre zukünftigen Projekte? Götz: Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass wir noch einige Projekte in der Zukunft vor uns haben. Dabei werden vor allem aktuelle Themen im Vordergrund stehen, die wir dann mit dem Leben Früher in Verbindung setzen werden. Themen wie Nachhaltigkeit, die Nutzung von Nutztieren oder „Wie kommt es vom Schaf zum Stoff?“ sind Dinge, die man in der Zukunft bei uns finden wird. Auch planen wir aktuell als neues Projekt eine Kloster-Rallye, die für unsere jungen Gäste interessant werden dürfte. Hierbei werden auf dem Klostergelände verschiedene Hinweise versteckt, die die Kinder bei einer Führung entdecken können. Wichtig ist für uns, dass die Kinder auch etwas mitnehmen. Wir verstehen uns selbst als Bildungseinrichtung. Bei unseren Veranstaltungen soll jeder Spaß und einen Mehrwert haben. So arbeiten wir auch je nach Altersgruppe anders in den Führungen. Kinder bekommen beispielsweise aus der Führungstasche etwas in die Hand, so dass auch sie mehr Interesse an dem Erzählten haben und das Ganze auch mit mehr Sinnen wahrnehmen können. Marco Mautry

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  • Festakt Auf das Lorscher Kloster sind heute alle sehr stolz

    Vor gut 30 Jahren wurde aus der Lorscher Klosteranlage ein Unesco-Weltkulturerbe. Lorsch war der erste Ort in Hessen, der mit dem begehrten Titel geadelt wurde. Wie sehr die Stadt und die gesamte Region von dieser Auszeichnung profitieren würden, dürfte damals nur wenigen Bergsträßern klar gewesen sein. Glücklicherweise aber gab es Menschen, die das Potenzial in Lorsch früh erkannten und sich in ihrem Einsatz für die Aufwertung der Klosteranlage auch gegen Widerstände nicht beirren ließen. Als am Montagabend das 30-jährige Bestehen der Welterbestätte mit zahlreichen geladenen Gästen gefeiert wurde, dankten Festredner auch diesen frühen Kämpfern, die manchen erst mutig „wachrütteln“ mussten. Vom Rohdiamanten zum Juwel Auf die Entwicklung in Lorsch könne man „stolz“ sein, das wurde immer wieder unterstrichen. Frage man Bergsträßer nach den Charakteristika ihrer Region, dann antworteten sie mit Wein und Blüten – und auch das Kloster Lorsch sei bei der Aufzählung immer ganz vorne dabei, berichtete Landrat Christian Engelhardt. Ältere Besucher würden das Areal heute kaum wiedererkennen, lobte er die vor wenigen Jahren erfolgte Neugestaltung. Aus einem „Rohdiamanten“ sei „ein Juwel“ gearbeitet worden. Wer durch die Torhalle schreite, könne sich prompt ins Mittelalter versetzt fühlen. Die Welterbestätte sei zudem Initialzündung für die Ansiedlung weiterer Institutionen gewesen, die weit über die Stadtgrenzen hinauswirken: Kreisvolkshochschule und Geopark etwa. Mitspielen in der „Weltliga“ Einen Bewusstseinswandel konstatierte Bürgermeister Christian Schönung. Früher habe man die Torhalle gern „verniedlichend“ als Kapellchen bezeichnet, inzwischen seien allseits „Stolz und Verantwortung“ für das Weltkulturerbe im Herzen der Stadt gewachsen. Der Status als Welterbe habe Lorsch in die „Weltliga“ katapultiert, schließlich steht die Klosteranlage seitdem auf einer Liste mit international berühmten Namen wie etwa der Chinesischen Mauer oder dem Tajh Mahal in Indien. {element} Schönung erinnerte an Bedeutsamkeiten wie den Lorscher Codex als eine Art Grundbuch und an den Lorscher Bienensegen. Dass der kommunale Anteil bei der millionenschweren Aufwertung der Anlage für den städtischen Haushalt eine „große Zahl“ ausmachte, verschwieg er nicht und dankte allen, die damals in den städtischen Gremien trotzdem die Hand für die Maßnahmen hoben. Mofa-Rennstrecke durchs Areal Kirsten Worms, Direktorin der Schlösserverwaltung Hessen, blickte einige Jahrzehnte zurück auf eine Zeit, als das Welterbegelände noch als „Mofa-Rennstrecke“ genutzt wurde, Pflanzen wild wucherten und die eindrucksvolle Zehntscheune als Maschinenhalle herhalten musste. Lorsch habe einen „erstaunlichen Weg“ zum „Weltrang“ zurückgelegt. Hätte es unter ihrem Vorvorgänger im Amt, Dr. Kai Mathieu, nicht den Antrag bei der Unesco in Paris gegeben, die Anlage wäre wohl – abgesehen vom Solitär Königshalle – irgendwann aufgegeben worden, meinte sie. Dass die Antragsteller offenbar auf Erfolg hofften, obwohl in Lorsch wenig originäre Bausubstanz vorhanden ist, hob Worms hervor. Herausragend sei es gewesen, dass sie schon damals aber auch die „immaterielle Bedeutung“ des Klosters hervorhoben, auf die Bedeutung als Geistes- und Machtzentrum verwiesen und die internationalen Verbindungen des Königsklosters im Mittelalter. Mustergültig sei seit der Auszeichnung als Welterbe die Entwicklung verlaufen. Von einem eher vernachlässigten Ort habe sich die Anlage zu einem „touristischen Magneten“ gemausert. Durch das Investitionsprogramm sei eine immense Aufwertung möglich geworden. Die Aura sei dem berühmten Ort zurückgegeben worden, so Worms mit Blick auf die heutige Präsentation des großen Geländes, in dem Footprints im Boden die Umrisse früherer Gebäude markieren. Keine Arbeit nach Schema F Worms lobte die zeitgemäße Vermittlung, die von Welterbestättenleiter Dr. Hermann Schefers und seinem Team geleistet werde. „Nicht nach Schema F“, betonte sie. Als „großes didaktisches Plus“ bezeichnete sie zudem das Freilichtlabor Lauresham. Sie dankte allen Kooperationspartnern und wissenschaftlichen Begleitern und Unterstützern, darunter auch dem Kuratorium Weltererbe Kloster Lorsch. Als sie mit ihren Töchtern Lauresham besuchte, sei sie dort „kaum mehr weggekommen“, erzählte Angela Dorn vom Anziehungspunkt am Kloster, geleitet von Claus Kropp. Mit Superlativen solle man vorsichtig umgehen, so Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst – in Lorsch könne sie darauf aber nicht verzichten. Kloster Lorsch skizzierte sie als einen der bedeutendsten Orte für die abendländische Geschichte, Ausgangspunkt vieler Reformen von königlicher Hand. In der berühmten Bibliothek sei ein enormer Wissenstransfer geleistet worden. Auch das Lorscher Arzneibuch, das medizinische Werk leitete im achten Jahrhundert eine Neubewertung der Heilkunst ein und zählt mittlerweile zum Weltdokumentenerbe, erwähnte die Ministerin beispielhaft. Dorn erinnerte an das vorbildliche interkulturelle Netzwerk, das in Lorsch gepflegt wird und an mehrere Preise, die nach Lorsch für besondere Arbeit vergeben wurden, etwa im Bereich Landschaftsgestaltung und für die Museumspädagogik. {furtherread} Die emeritierte Professorin Dr. Jutta Ströter-Bender von der Universität Paderborn zeigte auf, das Welterbebildung immer auch Friedenspädagogik beinhaltet. Hermann Schefers lobte sie als einen „großen Vordenker“ im Bereich Welterbe-Pädagogik. Er habe mit Claudia Götz, Leiterin der Museumspädagogik, Methoden entwickelt, die andernorts viele Nachahmer fanden. Vermittlung werde in Lorsch „nicht standardisiert“, sondern im Dialog, betrieben, freute sie sich. Auch die Idee des „Welterbe-Koffers“, in Lorsch geboren, sei andernorts x-fach aufgenommen worden. Tausende Leute profitierten davon. Kinder, die ihren Geburtstag an der Welterbestätte feiern können, werden als Erwachsene gerne wiederkommen, zeigte sie sich überzeugt. Dr. Walter Anderau überbrachte im Namen der Partnerklöster beste Grüße und stellte die Besonderheiten der Anlage St. Johann in Müstair in der Schweiz vor. Lorik Pylla von der Akademie für Tonkunst in Darmstadt umrahmte das Fest musikalisch mit seiner Gitarre. Nicht Kulisse für Event-Kultur Welterbestättenleiter Schefers zeigte sich am Montag „überwältigt von so viel Lob“. Kommunalpolitische Skepsis – der Aufwand fürs Kloster sei „entbehrlicher Luxus“ – habe sich als falsch erwiesen. Es lohne sich, in Kultur zu investieren. Die Welterbestätte, so erinnerte er in seiner Rede nebenbei, sei aber nicht als beliebige Kulisse für Event-Kultur misszuverstehen, sondern habe einen Bildungsauftrag. Denn was man nicht verstehe, halte man leicht für entbehrlich, machte er klar.

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