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Kindernachrichten Podcast

Erinnerung an Sankt Martin

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fw
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Der 11. November ist für Christen ein wichtiger Gedenktag. Es ist der Gedenktag des Sankt Martin, auch der heilige Martin genannt. Er starb im Jahr 397 nach Christus und ist einer der wichtigsten Heiligen der katholischen Kirche.

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Martin wuchs als Sohn eines hohen Offiziers der römischen Armee, auf. Er lebte in einem Land, das damals noch Pannonien hieß – heute ist es Ungarn. Wie sein Vater begann er ein Leben beim Militär. Er zog mit der römischen Armee nach Mailand und kämpfte in Schlachten zwischen den Römern und den Alemannen, die in Gallien lebten. Gallien heißt heute Frankreich.

Fred Fuchs © MM

Auch auf dem anderen Ufer des Rheins, nahe Worms, hielt sich Martin mit der römischen Armee auf. Dort war es auch, dass er sich weigerte, in einer Schlacht zu kämpfen. Während der Schlachten hatte er mehr und mehr zum christlichen Glauben gefunden. Er sah sich als ein Soldat von Christus, nicht als ein Soldat der römischen Armee, und wollte diese auch verlassen. Es dauerte jedoch 25 Jahre, bis Martin die Armee schließlich verlassen durfte.

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Vor allem eine Geschichte des heiligen Martin ist den Christen sehr bekannt und wichtig. Als Reiter der Armee war Martin in Nordfrankreich unterwegs. Dort kam er an einem kalten Wintertag an einem unbekleideten armen Mann vorbei. Aus Mitleid mit dem Mann teilte Martin seinen Umhang mit einem Schwert und gab dem Bettler eine Hälfte des Umhangs.

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Diese Geste der Nächstenliebe ist die wichtigste Geschichte von Sankt Martin. Am Sankt Martinstag wird sie häufig nachgespielt. Das geschieht während eines Martinsumzugs. Oft gibt es dabei Speisen und heiße Getränke und ein großes Feuer.

Martin von Tours, wie er auch hieß, wurde im späteren Verlauf seines Lebens Bischof von Tours, einer französischen Stadt. Dort wurde er auch am 11. November 397 begraben. fw

Diese Folge der Kindernachrichten gibt es hier zum Nachhören. 

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