Fernsehen

Der Bergsträßer „Ninja Warrior“ geht erst im Finale baden

Der 17-jährige Julian Lind lieferte ein „Super-Debüt“ in der RTL-Show ab und belegt am Ende Platz 14 unter 13 000 Bewerbern

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ik/ü
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Dem Absturz ins Wasser folgte im Finale bei Julian Lind die Enttäuschung – aber nur kurz. © RTL

Bergstraße. Runde um Runde hatte sich Julian Lind weitergekämpft, am Ende ging er doch baden. Im Finale der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ verließen ihn die Kräfte kurz vor dem Ziel. „Die Arme haben tschau gesagt“, berichtet der erst 17-jährige Bergsträßer vom Final-Parcours. Nur zu gerne hätte der junge Mann aus Weinheim auch in der letzten Runde gebuzzert, doch nur sieben von 40 Athleten kamen durch. Sie haben im zweiten Finale am Freitag noch die Chance auf den Titel und auf die Gewinnsumme von 300 000 Euro. Mit seiner Leistung sicherte sich Julian Lind Platz 14 von 13 000 Bewerbern in Deutschland. „Das ist schon ein krasses Gefühl, vorne mitmischen zu können“, freut er sich im Nachhinein.

Dabei war Julian Lind als Youngster eher ein Außenseiter, der sich die Anerkennung von Mitbewerbern und des Publikums erst verdienen musste – er schaffte es mit Bravur. „Das ist ein Biest“, kommentierte Moderator Frank Buschmann den Finallauf. Leichtfüßig hatte er die Balance-Hindernisse gemeistert, und auch die Vorhängeschlösser stellten den jungen Ninja nicht vor Probleme. Erst die Fingerleisten konnten Julian Lind stoppen. „Ich hatte die Zeit von nur zwei Minuten im Nacken, da hängt man dauerhaft in den Hindernissen und hat keine Sekunde Pause“, erklärt der Auszubildende zum Kfz-Mechatroniker. Mit mehr Zeit wäre ihm der Absturz ins Wasser wohl erspart geblieben. Julian Lind: „Der Wille war auf jeden Fall da.“

Die ersten Hindernisse nimmt Julian Lind im Final-Parcours von Ninja Warrior Germany mit Leichtigkeit. © RTL

Angefeuert wurde Julian Lind im Kölner Studio übrigens von seiner Mutter Christina Lind und seiner Freundin Hanna Odendahl. Die Leichtathletin ist Deutsche Vizemeisterin U 18 im 800-Meter-Lauf und damit ebenfalls ausgesprochen sportlich.

Über sein Ausscheiden ist Julian alles andere als enttäuscht. „Klar habe ich mich im ersten Moment total geärgert, aber das war schnell verflogen“, sagt er. „Für mich ist allein schon durch die Teilnahme ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.“ Und das früher als erwartet. Denn in der aktuellen siebten Staffel war die Altersgrenze zum ersten Mal von 18 auf 16 Jahre heruntergesetzt worden.

„Das war ja mal ein Super-Debüt für Julian“, lobte Frank Buschmann und schickte hinterher: „Chapeau! Wiederkommen!“ Das lässt sich Julian Lind sicher nicht zweimal sagen. „Klar bin ich im nächsten Jahr wieder dabei.“ Ziel ist dann der Mount Midoriyama. Der Weinheimer will hoch hinaus. ik/ü

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