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Umwelt

Klimaschutz beginnt auf dem Teller

Veranstaltungsreihe von Geo-Naturpark und Stadt startet am 23. September

Von 
ps
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Hochbeete ermöglichen das Gärtnern auch im städtischen Raum. Die Stadt startet mit dem Geo-Naturpark eine Veranstaltungsreihe. © Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Bensheim. Der Klimawandel wird nicht kommen, der Klimawandel ist längst da. Nicht nur der heiße, regenarme Sommer 2022 hat dies einmal mehr auf schonungslose Art vor Augen geführt.

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Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald hat dieses Thema, das zwar in aller Munde, aber zugleich auch wenig greifbar ist, im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie aufgegriffen und gemeinsam mit dem Team „Klimaschutz, Umwelt und Energie“ der Stadt Bensheim daraus das Projekt „Klimahelden“ entwickelt. Dabei geht es darum, anschaulich zu zeigen, wie Klimawandel funktioniert, was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann und wie dies dann exemplarisch in sinnvolle und beispielgebende Aktionen umgesetzt wird.

In diesem Jahr sind die „Klimahelden“ zu Gast in Bensheim, um sich im Rahmen von drei Veranstaltungen näher mit dem Thema „Klimawandel und Ernährung“ zu beschäftigen. Dabei wird es neben Expertenvorträgen aus der Wissenschaft auch eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Forschung und Ehrenamt geben, die die gesamte, spannende Bandbreite des Themas aufzeigt und Raum für Beteiligung und Fragen aus dem Publikum bietet.

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Die Veranstaltungsreihe startet am 23. September um 19 Uhr im Kolpinghaus Bensheim. Nach dem Motto „Nur wer versteht, kann auch etwas ändern“ veranschaulicht Marcus Vogel, Projektleiter des Geo-Naturparks anhand des interaktiven Vortrages „In 80 Bildern durch den Klimawandel“, was es mit dem Thema auf sich hat – Aha-Effekte eingeschlossen. Neben dem Vortrag finden sich Infostände, die mehr Material zum Thema Klimaschutz liefern, und ein „Walk of Science“, der zum vertiefenden Austausch einlädt. Wer gerne einmal Insekten als Eiweißalternative zu Fleisch probieren möchte oder kosten will, ob Lupinenkaffee in Zukunft auf seinem Frühstückstisch stehen kann, wird am Rangerstand fündig.

Nach dem Ende des Projekts planen die Stadt Bensheim und der Geo-Naturpark die Errichtung von vier Hochbeeten im Stadtgebiet, die von den Bürgerinnen und Bürgern selbstständig bewirtschaftet und genutzt werden können. Die Hochbeete selbst werden von der Geo-Naturpark-Werkstatt gebaut, die Erstbepflanzung erfolgt durch die Stadt, die damit dazu einladen möchte, selbst aktiv zu werden.

Standortvorschläge für die vier Hochbeete können von allen Interessierten kostenlos und online eingetragen werden. Alle weiteren Informationen hierzu unter: https://arcg.is/1KODmb ps

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