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Kunst - Im Stadel Museum in Frankfurt widmet sich die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt“ dem gleichnamigen Maler

Jugendliche erkundet Frankfurter Rembrandt-Ausstellung

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Eine Karte von Amsterdam sowie Porträts sind in der Ausstellung zu sehen. © Sturm

Bis zum 30. Januar 2022 kann man im Städel Museum in Frankfurt die Kunstausstellung „Nennt mich Rembrandt“ besuchen und mehr über den weltberühmten Künstler Rembrandt van Rijn – bekannt unter seinem Vornamen – und seine Werke erfahren. Der Name des niederländischen Künstlers ist vielen bekannt, jedoch wissen nur wenige etwas über seinen Weg zum Erfolg und sein Leben in Amsterdam.

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In zahlreichen Räumen gibt es sowohl Kunstwerke zu sehen, als auch informative Texte zu lesen. Dabei wird das Leben des Künstlers in Amsterdam zwischen 1630 und 1655 chronologisch dargestellt. Und es wird die Frage beantwortet, wie der junge Künstler aus Leiden zu dem weltberühmten Meister wurde, den wir heute kennen.

Beeindruckender Einstieg

Noch bevor man sich in den eigentlichen Ausstellungsräumen befindet, wird man von riesengroßen Bildern des Künstlers begrüßt. So ist das Erste, das einem auf dem Weg zur Ausstellung begegnet, ein großes Bild Rembrandts an die Wand des Treppenhauses gemalt. Dieses und ein paar weitere Bilder sorgen für einen Wiedererkennungsmoment, wenn man ihnen im Laufe der Ausstellung noch einmal begegnet.

Rembrandts Leben in Amsterdam

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Den Anfang der eigentlichen Ausstellung macht eine übersichtliche Beschreibung von Rembrandts Lebensumständen im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Unterstützt werden die informativen Texte natürlich von Gemälden, wie zum Beispiel einer Karte des damaligen Amsterdams. Dadurch wird es erleichtert, dem Lebensverlauf Rembrandts zu folgen und alles nachzuvollziehen.

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Zur Zeit Rembrandts war der Amsterdamer Kunstmarkt einer der am stärksten umkämpften der Welt und Rembrandt musste sich gegen eine Vielzahl konkurrierender Künstler durchsetzen. Jedoch hatte er auch einige Freundschaften und gute Beziehungen zu anderen Künstlern.

Im Verlauf der Ausstellung wird sehr gut deutlich gemacht, wie Rembrandt sich zu seinem Erfolg hocharbeitete und was seine Kunst schließlich so besonders macht. Denn neben zahlreichen Gemälden Rembrandts sind auch einige Gemälde anderer Künstler ausgestellt. Besonders werden zusätzlich diejenigen Künstler ausgestellt, mit denen Rembrandt zusammenarbeitete und die ihm zu seinem Erfolg verhalfen.

Seinen Erfolg hat er jedoch nicht nur anderen Künstlern und Lehrern zu verdanken, sondern größtenteils sich selbst. Durch die ausgestellten Gemälde Rembrandts wird deutlich, wie vielseitig diese sind. Denn dieses breite Spektrum an Gemälden war es, was Rembrandt von anderen Künstlern seiner Zeit unterschied. In der Städel-Ausstellung wird diese Vielseitigkeit gut dargestellt durch Gemälde von Landschaften, Stillleben und Genreszenen. Auch in der Umsetzung seiner Kunst war Rembrandt sehr vielfältig. Denn er malte, zeichnete oder radierte seine Kunstwerke.

Seine Spezialität jedoch waren lebendige Porträts und dramatische Historienbilder, welche auch den Großteil der ausgestellten Kunstwerke ausmachen.

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Abhebung von anderen Künstlern

Dass Rembrandt sich durch seine künstlerische Vielfalt gegen andere Kunstschaffenden seiner Zeit durchsetzen konnte, macht die Ausstellung durch ihren Aufbau gut deutlich. Denn in vielen Fällen werden Rembrandts Gemälde denen eines anderen Künstlers gegenüber gesetzt, sodass sie leicht vergleichbar sind. So hat Rembrandt zum Beispiel oft seine eigene Version von bereits bestehenden Gemälden gemalt und so gezeigt, dass er sich von anderen Künstlern abheben kann.

Insgesamt ist die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt“ in Frankfurt definitiv einen Besuch wert, da man sowohl die künstlerischen Aspekte Rembrandts als auch die geschichtlichen Hintergründe sehr gut vermittelt bekommt. Beate Sturm

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