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Medizin - Der Beruf der Hebamme ist ein sehr wichtiger, doch nur wenige führen ihn aus – um ihn aufzuwerten, wurde der Ausbildungsberuf durch ein Studium ersetzt

Bergsträßer Nachwuchs-Hebamme über Geburten und die Betreuung werdender Eltern

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Der Beruf der Hebamme ist ein stressiger, aber ebenso schöner Beruf. Dennoch ist er lang nicht so angesehen wie andere Jobs aufgrund des Zeitaufwands, des Stresses oder auch der Bezahlung. Dies führt dazu, dass Schwangere Monate vergeblich nach einer Hebamme suchen. Des Weiteren informiert der Deutsche Hebammenverband, dass seit 2015 mehr als 50 Kreißsäle in Deutschland schließen mussten, weil es an Hebammen mangelt und sich die Geburten für Krankenhäuser finanziell nicht lohnen würden. Um mehr über den Beruf der Hebamme und die Ausbildung- und Studienmöglichkeiten zu erfahren, hat die BAnane-Jugendredaktion darüber mit Nicola (24) gesprochen, die sich in der Ausbildung befindet:

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Durch das Studium der Hebammenkunde oder Wissenschaft erlernt man diesen Beruf. Eingeführt wurde dieses Studium vergangenes Jahr durch die Bundesregierung, zuvor war dies eine normale Ausbildung. Meist ist dies ein dualer Studiengang, also aus Praxis und Theorie bestehend, welches man mit einem Bachelor abschließt. Durch das Studium erhofft man sich, dass das Ansehen und auch die Vergünstigung des Berufes zunimmt, denn der Mangel an Hebammen ist groß, obwohl es sich hierbei um einen sehr verantwortungsvollen und relevanten Beruf handelt. Denn die Hebamme unterstützt Schwangere während und nach der Geburt.

Familien unterstützen

Nicola absolviert aktuell eine Ausbildung zur Hebamme. © Thomas

Ein Kind in diese Welt zu bringen ist etwas Neues für viele Frauen und Familien im Allgemeinen, sodass sich die Familien eine Bezugsperson wünschen, die ihre Fragen rund um das Baby beantworten kann, aber auch hilft. Fragen können dabei viele Bereiche abdecken, von Fragen zur warmen Kleidung, aber auch wichtige Fragen, die das Stillen, wickeln oder Füttern betreffen. Somit decken Hebammen einen großen Teil ab und begleiten Schwangere während des Wochenbetts, aber auch in der Vor- und Nachsorge.

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Nicola erzählt, dass man den Hebammenmangel merkt. In ihrer Klinik seien die Dienste teilweise gut abgedeckt, sodass im Tagdienst bis zu fünf Hebammen vor Ort sind. Wenn man jedoch nicht immer so gut besetzt ist und mehrere Geburten gleichzeitig stattfinden, merkt man, dass eine Eins-zu-eins-Betreuung nicht möglich sei und man auch mal am Rennen ist. Dies führt des öfteren zu Stress, sodass eine eigentlich gewünschte Betreuung nicht immer so möglich ist, wie man sich erhofft. Svenja Thomas

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