In der Schlussphase aufgedreht

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ki/ü
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Für einen Paukenschlag sorgte der SV Erbach in der Handball-Bezirksoberliga, denn er gewann beim Landesliga-Absteiger TV Groß-Rohrheim t überraschend klar mit 33:24 (12:11). Zwischen den Minuten 48 und 55 drehte der SVE mächtig auf, baute den Vorsprung von 23:22 auf 29:22 entscheidend aus. „Wir müssen uns schon den Vorwurf gefallen lassen, dass wir zu früh resignierten und nicht mehr an uns geglaubt haben“, kritisierte TVG-Coach Frank Herbert.

Erbachs Co-Trainer Andreas Lulay musste dagegen nach der Schlusssirene erst mal kurz durchatmen. „Das war ein richtig geiles Spiel“, aber das Ergebnis spiegelt eigentlich nur die letzten Minuten wider.“ Bis zur 47. Minute war es nämlich ein enges Bergstraßen-Derby. Die Gäste vermochten sich zunächst nie abzusetzen, „denn wir hatten jede Menge beste Chancen, vergaben aber gut und gerne elf freie Gelegenheiten“, betonte Lulay, der mit Beginn der zweiten Halbzeit dann eine immer mehr aufdrehende Erbacher Mannschaft sah.

„Wie wir einmal mehr in der Abwehr gearbeitet haben, war überragend. Wir haben das als Team phänomenal gelöst“, lobte Lulay, der aufgrund des „absoluten Siegeswillens“ einen verdienten Sieg sah. - SVE-Tore: Müller (12/7), Bänsch (5), Heß, Luca Jordan, Klenk (je 4), Hafner (2), Greene, Rougelis (je 1). - TVG-Haupttorschützen: Niklas Fries (8/2), Till Haas (6). ki/ü

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