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Nach dem Abi - Als Animateurin in einem Ferienclub in Österreich ist Tamina für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen zuständig

Nach dem Abi für eine Saison im Ferienclub als Animateurin

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Nach dem Abitur keinen wirklichen Plan zu haben, so geht es vielen. Auch Tamina (19) hat das gleiche Problem gehabt. Also hat sie ihre Koffer gepackt und verbringt ihr freies Jahr nun als Animateurin in Österreich.

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Wieso arbeitest du als Animateurin?

Das Bild zeigt Tamina mit dem Clubmaskotchen Floss. © Ehnes

Tamina: Eigentlich hatte ich geplant, nach Neuseeland oder Australien zu fliegen und ein „Work and Travel“ Jahr zu machen. Doch wegen Corona ist dies zurzeit ja nicht möglich. Deswegen habe ich mir gedacht, wieso verbringe ich nicht eine Saison in einem Club als Animateurin. Dafür sprach auch, dass ich raus aus Deutschland komme und ein anderes Land sowie neue Menschen kennenlernen könnte. Ich habe mich dann über die Aldiana Website einfach als Animateurin beworben und wurde zugeteilt.

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Was sind deiner Meinung nach die drei wichtigsten Eigenschaften für diesen Job?

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Tamina: Ich denke, man muss auf jeden Fall freundlich, hilfsbereit und offen sein, da man auf fremde Menschen zugehen muss und dabei wirklich höflich bleiben sollte, egal wie der Mensch ist. Hilfsbereitschaft ist für die Teamarbeit sehr wichtig. Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass man ehrlich Spaß hat, da das auch am besten bei den Gästen ankommt.

Was sind deine Aufgaben? Was wäre das Schlimmste, was dir dabei passieren könnte?

Tamina: Ich arbeite in der Kinderbetreuung. Dort bin ich während der Ferien für die Teens, die Jugendlichen von 13 bis 17 Jahren, zuständig. Ich betreue sie dann von 10 Uhr morgens bis 23 Uhr mit einer kleinen Pause dazwischen. Nebenbei mache ich noch bei verschiedenen Shows mit und helfe im Team. Für die Flippers, das sind die Zwei- bis Sechsjährigen, bin ich außerhalb der Ferien zuständig. Mir persönlich macht es am meisten Spaß mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und ich finde es immer toll, wenn ich den Kleinen noch etwas beibringen kann. Das Schlimmste, was mir dabei passieren könnte, wäre, dass ich ein Kind verliere oder das sich jemand bei den Aktivitäten ernsthaft verletzt.

Viele halten den Job als Animateurin eher für kostenlosen Urlaub, was sagst du dazu?

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Tamina: Als Animateur zu arbeiten ist auf jeden Fall kein Urlaub, da wir eigentlichen den kompletten Tag über arbeiten und in unseren Pausen auch immer Proben haben. Jeder, der schon mal als Babysitter gearbeitet hat, weiß auch, dass es nicht immer leicht ist, mit Kindern oder auch manchmal launischen Erwachsenen zu arbeiten und wir machen das täglich rund um die Uhr. Wir werden ja auch dafür bezahlt, die Leute zu unterhalten und für einen schönen Urlaub zu sorgen und auch die Eltern etwas zu entlasten, indem wir den ganzen Tag mit den Kindern Programm machen.

Was ziehst du positiv/negativ aus deiner bisherigen Zeit für dein späteres Leben?

Tamina: Bis jetzt ziehe ich nichts Negatives aus meiner bisherigen Zeit hier. Positives gibt es jedoch ziemlich vieles. Wir können unsere Ideen mit einbringen und diese auch selbstständig umsetzten, was ich am coolsten finde. Auch, dass ich mit verschiedensten Charakteren zu tun habe und mit ihnen klarkommen muss, wird mir, denke ich, später einmal behilflich sein. Alles selber zu organisieren, zu managen und Selbstverantwortung zu übernehmen, wie auch zu improvisieren, wenn kein Programm vorhanden ist, wird mir bestimmt ebenfalls helfen.

Wem würdest du empfehlen, als Animateur zu arbeiten?

Tamina: Allen, die nach dem Abitur noch nicht wissen, was sie machen wollen und Spaß daran haben, sich auf etwas Neues einzulassen und mit Menschen zu arbeiten. Man muss hier ja auch nicht unbedingt in der Kinderbetreuung arbeiten, sondern kann auch als Allrounder Fußball, Volleyball oder Bogenschießen anbieten und so auch Erwachsene unterhalten. Die Dinge, die man hier lernt, kann man wirklich überall gebrauchen, aber nicht überall lernen, deswegen kann ich es einfach nur weiterempfehlen. Antonia Ehnes

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