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Das denken Jugendliche an der Bergstraße über digitale Schule

Von 
Antonia Ehnes
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Noel (15): Ich persönlich finde es nicht schlecht. Wenn man beispielsweise keine Bücher mehr mitnehmen muss, spart man sich als Schüler eine Menge Platz und dazu sind die Schultaschen dann auch nicht so schwer.

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Julian (15): Ich persönlich hätte nichts gegen eine bessere Digitalisierung an den deutschen Schulen. Dazu würde ich zählen: keine Bücher mehr, die Tafeln werden durch White-Boards ersetzt. Natürlich ist mir klar, dass dies eine große Umstellung vor allem für die ältere Generation wäre. Aber meiner Meinung nach ist das bald notwendig. Während der zahlreichen Lockdown- und Homeschooling-Phasen hat bei den meisten Kindern/Jugendlichen alles funktioniert, hier hat die jüngste Generation klar gezeigt, dass wir auch sehr gut online arbeiten können und uns mit den technischen Sachen auskennen. Anna-Lena Geiß

Alicia (20): Ich finde Digitalisierung an deutschen Schulen sehr wichtig, allein um die vielen Arbeitsblätter einzusparen, für die Bäume gefällt werden müssen. Auch kann man übers Internet viel leichter kommunizieren und Inhalte teilen. Inhalte sind zudem kompakter online und man müsste in Schulen viel mehr Computerräume und Ähnliches bereitstellen.

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Linus (19): Ich denke, dass in den vergangenen Jahren wenig bis gar nichts für die Digitalisierung an Schulen gemacht wurde. Das ist zumindest der Eindruck, den ich an meiner Schule und durch Erzählungen von Freundinnen und Freunden bekommen habe. Ich glaube, dass es notwendig ist, viele Bereiche zu digitalisieren, vor allem in der Bildung, da jene der Grundstein für alles andere ist. Schülerinnen und Schüler sollten bereits im jungen Alter lernen, mit Technik umzugehen, dazu gehört aber natürlich auch eine gewisse Medienkompetenz.

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Floris (18): Wichtig ist es auf jeden Fall, aber in Deutschland wird das Ganze nicht gut genug gemacht. Es läuft alles sehr unorganisiert ab, und das verzögert diesen wichtigen Prozess. In anderen Ländern wie den Niederlanden gibt es bereits vorbildhafte Projekte. Außerdem fehlt es an Mitteln, um die Schüler digital auszustatten. Marco Mautry

Marie (15): Ich finde es sehr gut, dass die Schulen digitalisiert werden. Denn so hätte jeder Schüler schnelleren Zugriff auf die Unterrichtsmaterialien und seine Schulbücher vielleicht auch irgendwann digital, so dass unsere Ranzen auch nicht mehr so schwer wären. Trotzdem gibt es meiner Meinung nach auch Nachteile, da sich zum Beispiel nicht jeder ein passendes Endgerät und eine gute Internetausstattung leisten kann. Realistisch ist ebenfalls, dass der Unterricht so noch mehr aufgehalten werden kann, da die Geräte für Ablenkung sorgen und Internetprobleme auftreten könnten.

Clara (15): Ich finde Digitalisierung generell gut und auch wichtig. Ich denke auch, dass es prinzipiell eine gute Idee ist, Schulen zu digitalisieren, doch in der Schule schreibe ich persönlich immer noch sehr gerne mit meinem Füller auf ein Blatt Papier und weiß nicht genau, ob für mich das digitale Arbeiten besser wäre. Auch müsste ebenfalls für stabiles Internet und stabile Systeme gesorgt werden. Am Anfang werden die digitalen Geräte, denke ich, für Ablenkung sorgen, da es ungewohnt ist, dass man parallel zum Unterricht noch so viel anderes machen kann. Antonia Ehnes

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