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KIndernachrichten Podcast

Was macht das Chlor im Schwimmbad?

Von 
lfi
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Sommer, Sonne, Freibad – an heißen Tagen kommen jeden Tag viele Menschen in den Schwimmbädern der Region zusammen. Doch wo viele Menschen baden, dort gelangen auch Krankheitserreger ins Wasser. Durch das feuchtwarme Klima in Schwimmbädern fühlen sich Keime besonders wohl und können sich schnell vermehren.

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Um die Bakterienzahl im Schwimmbad so niedrig wie möglich zu halten, werden dem Badewasser daher desinfizierende Stoffe zugegeben, die Keime unschädlich machen. Hier kommt das Chlor ins Spiel. Dieses tötet Viren und Bakterien ab, die durch Hautschuppen, Schweiß, Speichel, Sonnencremes und Kosmetika ins Wasser gelangen. Auch ein Zufluss an Frischwasser soll dafür sorgen, dass sich Schmutzstoffe nicht ansiedeln können.

Fred Fuchs © MM

Die richtige Dosierung des Chlors ist dabei von mehreren Faktoren abhängig: von der Wasserqualität, der Anzahl der Besucher und der Leistungsfähigkeit der Aufbereitungsanlage. Auch das Wetter spielt eine Rolle, denn Sonnenstrahlen sorgen dafür, dass sich Chlor unter der UV-Strahlung leichter abbaut.

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Von
red
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Der klassische Chlorgeruch im Schwimmbad ist dabei in Wirklichkeit gar kein Chlorgeruch, denn freies Chlor riecht kaum. Der typische Geruch entsteht, wenn Chlor sich mit anderen Stoffen verbindet. Chemische Reaktionen mit Urin, Schweiß oder anderen Schmutzpartikel im Wasser sind es auch, die für gerötete Augen nach dem Schwimmen sorgen. Je sauberer das Wasser, desto weniger reizende Reaktionen mit Chlor werden freigesetzt. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr euch vor dem Schwimmen gründlich abduscht und Toilettenpausen einlegt. lfi

Info: Den Kindernachrichten-Podcast von Fred Fuchs gibt es auf unserer Webseite: www.bergstraesser- anzeiger.de

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