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Geselligkeit

Kein Ende der Debatte um den Bierpreis auf der Hofheimer Kerb

Vorsitzender des Arbeitskreises hätte sich mehr Dialog gewünscht . Es wird auf einen gemeinsamen Nenner im Jahr 2023 gehofft.

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fh/sm
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Wie viel soll ein Glas Bier auf der Hofheimer Kerb kosten? Der TV Hofheim setzt die von den anderen Vereinen beschlossene Preiserhöhung auf drei Euro nicht um.

Bergstraße. Die Entscheidung des Turnvereins Hofheim (TVH), zur anstehenden Howwemer Kerb am Bierpreis von 2,50 Euro für das 0,4-Literglas festzuhalten (wir berichteten), sorgt weiter für Gesprächsstoff. Hierzu bezieht Volker Hildebrand, Erster Vorsitzender des Carnevalvereins und in diesem Jahr Vorsitzender des Arbeitskreises Hofheimer Vereine, Position.

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„Es ist es mir ein starkes Anliegen, die Interessen aller Vereine zu vertreten und diese zusammenzubringen“, so Hildebrand. Er verweist dabei auf die im Vorfeld von gemeinsamen Veranstaltungen der Vereine durchgeführten Arbeitskreissitzungen, die dazu beitragen sollen, einheitlich aufzutreten. Dies sei das Ziel des Arbeitskreises und auch des Vorsitzenden. Das umfangreiche Rahmenprogramm und Angebot von Bands über DJs und Kulinarik locke viele Besucher nach Hofheim, weshalb die Howwemer Kerb im Umkreis auch äußerst beliebt sei. „Das, was die Vereine hier leisten, ist kostenintensiv und mitunter auch risikobehaftet“ so Hildebrand.

Preiserhöhung seit 2019 geplant

Da die „Bierpreisdiskussion“ keine neue sei, es aber keine Vorschriften geben soll, habe sich der Arbeitskreis schon 2019 darauf verständigt, den Bierpreis bei der nächsten Kerb moderat anzupassen, so dass der Preis von drei Euro weiterhin noch weit unter denen von anderen Festen und Veranstaltungen im Umkreis liege.

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Dadurch soll die hohe Qualität der Kerb im Gesamten aufrechterhalten werden, wovon letztlich alle beteiligten Vereine profitierten, egal welches Angebot sie machen.

„Wenn dann ein Verein aus vereinsinternen, durchaus nachvollziehbaren Gründen überraschend ausschert, ist das für die Gesamtheit jedoch einfach schade und nicht im Sinne des Miteinanders“, beschreibt Hildebrand seine Gefühlslage. Er hatte gehofft, dass der TVH die Entscheidung argumentativ zuvor nochmals dem Arbeitskreis mitgeteilt hätte.

Die praktizierte „Tatsachenentscheidung“ rief jedenfalls große Verwunderung bei den anderen Vereinen hervor, die sich vor den Kopf gestoßen fühlten. „Womöglich führt das zukünftig dazu, solche Absprachen generell zu überdenken“, so der Vorsitzende. Er freut sich dennoch auf die kommenden Tage und eine „schöne Kerb“.

„Zusammen mehr erreichen“

Dafür wird sich auch Volker Hildebrand weiter einsetzen. Er betrachtet den Arbeitskreis der Hofheimer Vereine als eine Bereicherung für den kulturell lebhaften Ort, in dem die gemeinsamen Veranstaltungen vorbereitet werden. Im Sinne des Miteinanders will Hildebrand dafür einstehen, Argumente nochmals auszutauschen und einen gemeinsamen Nenner für 2023 finden. „Zusammen können wir für Hofheim einfach mehr erreichen“, betont Hildebrand. fh/sm

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