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Kindernachrichten Podcast

Eine praktische Tüte zum Schulanfang

Von 
fw
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Jeder von euch kennt sie: die Schultüte. Es ist Brauch, dass Kinder sie zu ihrer Einschulung bekommen. Die Schultüten sind gefüllt mit allerlei nützlichen Dingen für die Schule, wie Radiergummis, Stiften, Spitzer oder Buntstiften. Aber auch Süßigkeiten oder kleine Spielzeuge finden sich in der Schultüte. Deswegen wird sie auch manchmal Zuckertüte genannt.

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Die ersten Schultüten bekamen die Kinder in Deutschland um das Jahr 1780. Damals erzählte man den Kindern noch die Geschichte, dass die Schultüten im Garten des Lehrers an einem Baum wachsen. Und wenn die Tüten dann groß genug sind, werden sie geerntet, und es ist an der Zeit für die Kinder, in die Schule zu kommen.

Fred Fuchs © MM

Vielleicht ist euch auch mal aufgefallen, dass es eckige und runde Schultüten gibt. Das hat einen ganz einfachen Grund. Als Deutschland damals nach dem Zweiten Weltkrieg in die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) geteilt wurde, gab es dort jeweils eine eigene Art der Schultüte. Im Westen gab es weiterhin runde Tüten, im Osten, in der DDR, bekamen die Kinder eckige Schultüten. Nach der Wiedervereinigung und dem Fall der Berliner Mauer mischten sich dann die beiden Arten der Schultypen. Daher sieht man heute noch beide Arten.

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Veröffentlicht
Von
Norbert Weinbach
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Auch für alle anderen Kinder geht jetzt die Schule wieder los. Daher will ich euch noch einmal daran erinnern, dass ihr auf eurem Schulweg bitte gut auf euch aufpasst. Schaut immer nach links und rechts, bevor ihr eine Straße überquert, und benutzt Ampeln und Zebrastreifen. Aber erst, wenn die Autos stehen. fw

Info: Den Kindernachrichten-Podcast von Fred Fuchs gibt es auf unserer Webseite: www.bergstraesser- anzeiger.de

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