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Bergsträßer Rettungshunde übten den Totfund

Von 
red
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Rettungshündin Kila schnuppert interessiert an der mit Leichengeruch versetzten Box. © ASB Südhessen

Bergstraße. Die Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Südhessen wird immer dann alarmiert, wenn eine Person vermisst wird. Für diesen Zweck werden die Hunde zur Suche nach lebenden Personen ausgebildet.

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Doch was ist, wenn die vermisste Person schon verstorben ist? Wie reagieren die Hunde? Und sehen die Hundeführer dem Hund an, dass eine verstorbene Person gefunden wurde? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Menschen-Hunde-Teams in dem dreitägigen Seminar „Leichengeruch in der Rettungshundearbeit“.

Leichengeruch ist der Geruch, der aufgrund biologischer Umwandlungs- und Zersetzungsprozesse (Verwesung) nach Eintritt des Todes entsteht. Der sich bei der Verwesung eines Menschen bildende Geruch unterscheidet sich von dem eines Tieres.

Die meisten der Hunde kamen zum ersten Mal mit diesem Geruch in Berührung. Die Hundeführer beobachteten, analysierten und lernten, die kleinsten Veränderungen im Verhalten ihrer Hunde wahrzunehmen. Auch, wenn sie immer hoffen, die Vermissten lebend zu finden, wird das Erlernte den Hundeführer im Ernstfall helfen, das Verhalten der Hunde bei einem Totfund interpretieren zu können, heißt es in einer Pressemitteilung des ASB. red

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