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Verabschiedung

14 junge Menschen gehen mit der Kübel-Stiftung „weltwärts“

Entsendefeier für Frauen und Männer, die sich acht Monate lang in Indien oder auf den Philippinen engagieren

Von 
red
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Entsendefeier der Karl-Kübel-Stiftung für 14 junge Frauen und Männer, die als „Weltwärts“-Freiwillige nach Indien und auf die Philippinen gehen. © Thomas Neu

Bergstraße. „Auf zu neuen Ufern“ heißt es für 14 junge Frauen und Männer, die die Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie jetzt feierlich entsendet hat. Die 18- bis 20-Jährigen werden ab Mitte August acht Monate einen „Weltwärts“-Freiwilligendienst in Indien und auf den Philippinen absolvieren.

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„Wir freuen uns sehr, dass wir nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause jetzt wieder Freiwillige entsenden können“, sagte Daniel Heilmann, Vorstandsmitglied der Stiftung, bei der Entsendefeier im Pfarrer-Reith-Haus in Seeheim-Jugenheim.

Der „Weltwärts“-Freiwilligendienst ermögliche, längere Zeit in eine andere Kultur einzutauchen und neue Erfahrungen zu sammeln. Heilman: „Aber man muss sich auch darauf einlassen.“

Nicht einfach nur die Welt sehen

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Das will Jan Spreckels aus Weinheim: „Ich wollte nach dem Abitur die Welt sehen und etwas Soziales machen, so bin ich auf den Freiwilligendienst gekommen. Ich finde es spannend, eine andere Kultur und neue Leute kennenzulernen und neue Erfahrungen zu machen.“ Der 18-Jährige wird sich künftig gemeinsam mit Kevin Viehweger bei der Partnerorganisation der Karl-Kübel-Stiftung Quidan Kaisahan auf den Philippinen einbringen.

Corona zwingt zu Geduld

Auch Maja Schlicker aus Frankfurt wird ihren Freiwilligendienst in dem Inselstaat absolvieren. „Endlich“, kann man sagen, denn eigentlich wollte die 20-Jährige gleich nach ihrem Abitur los. Aber da war sie noch keine 18 Jahre alt und dann kam Corona. „Umso größer ist die Freude, dass es jetzt klappt“, sagt Maja. Auf die Karl-Kübel-Stiftung hat ihre Mutter sie gebracht, die kannte sie durch ihre Arbeit bei der Anna-Schmidt-Schule in Frankfurt. Die Schule unterstützt seit langem eine Brückenschule der Stiftung in Indien. Maja, die bislang Förderschullehramt und Sport studiert hat, wird sich auf den Philippinen unter anderem in einer Schule einbringen und Kindern Nachhilfe in Englisch geben können.

Zwei Showeinlagen

Damit sie und die anderen Freiwilligen für ihren Aufenthalt bestens gewappnet sind, erhielten sie ein kleines „Care-Paket“ mit Schal, Tütensuppe und Schreibutensilien.

Zur Freude der rund 50 Gäste hatten die Freiwilligen auch zwei Showeinlagen vorbereitet: einen indischen Tanz und einen philippinischen Stocktanz. Begeistert klatschen die Gäste im Rhythmus mit und applaudierten.

Mit dem aktuellen Jahrgang sind es bereits 205 Freiwillige, die mit der Karl-Kübel-Stiftung „weltwärts“ gegangen sind beziehungsweise gehen. Die Stiftung beteiligt sich seit dem Start des Freiwilligenprogramms der Bundesregierung im Jahr 2008 daran, um den interkulturellen Austausch und den Dialog mit Partnerorganisationen auf Augenhöhe zu fördern. Sie entsendet die jungen Menschen in der Regel in Zweier-Teams in ihre Partnerorganisationen, da es in einer völlig neuen Umgebung hilfreich ist, wenn man jemanden zum Austausch hat. Das „Weltwärts“-Team der Stiftung begleitet die Freiwilligen intensiv von der Vorbereitung bis zur Rückkehr und unterstützt sie dabei, sich nach ihrem Einsatz mit entwicklungspolitischen Themen zu engagieren.

Wer sich für das Freiwilligenprogramm interessiert, kann sich auf der Homepage der Karl Kübel Stiftung näher informieren. red

Info: Kontakt: Kirsten Sames (Telefon 06251 / 700576) oder Andrea Riehle (Telefon 06251 / 700539) vom „Weltwärts“-Team. www.kkstiftung.de

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