AdUnit Billboard

SSV und TSV Reichenbach Bisher gibt es keinen Zeitplan für eine Fusion

Lesedauer

Neue Chance für das Lautertal-Stadion, BA vom 15. Juni, Glänzende Ausgangslage für die beiden Vereine, BA vom 18. Juni:

Bevor hinsichtlich des in 2019 aufgekommenen Themas Fusion weitere Blüten getrieben werden, möchte ich kurz Stellung nehmen. Am 1. Juli sind die TSV-Mitglieder herzlich und nachdrücklich zur jährlichen Mitgliederversammlung für 20 Uhr in die TSV-Halle im Brandauer-Klinger-Weg 15 in Reichenbach eingeladen. Wie es sich gehört, wird der Vorstand im Rahmen dieser Versammlung die Mitglieder über die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und selbstverständlich auch über weiteres Wichtiges informieren.

Bisher gibt es zu einer möglichen Fusion aus den Gremien weder einen Entwurf, noch wurde durch die Mitglieder ein Zeitplan verabschiedet. Fakt ist, im Jahr 2019 wurden die Vorstände des TSV und des SSV in ihren jeweiligen Jahreshauptversammlung von ihren Mitgliedern beauftragt, Vorgespräche zu führen, aufgrund derer entschieden werden sollte, wie man weiter vorgehen könnte.

Mehr zum Thema

Gemeindevertretung Zum Befehlsempfänger herabgewürdigt

Veröffentlicht
Mehr erfahren
Sozialausschuss

Die Kindergärten in Lautertal platzen aus allen Nähten

Veröffentlicht
Von
Thorsten Matzner
Mehr erfahren
TSV Reichenbach

Akrobatik und gute Laune beim Familientag des TSV Reichenbach

Veröffentlicht
Von
cf
Mehr erfahren

Daraufhin wurde die Abteilung Organisationsentwicklung des Hessischen Turnverbandes und des Landessportbundes mit eingeschaltet, die im Herbst 2019 einen möglichen Fahrplan entworfen hat. Die ersten Arbeitsgespräche innerhalb beider Vereine sollten im März 2020 beginnen. Wie allgemein bekannt, wurden durch die Corona-Pandemie alle weiteren Treffen und Sitzungen unmöglich.

Der TSV hat in 2020 und in 2021 jeweils ordentlich seine Jahreshauptversammlungen abgehalten und über den Stillstand berichtet. Und mehr als Stillstand gibt es hinsichtlich der Fusionsüberlegungen bisher nicht.

Weitere Überlegungen und Pläne machen erst dann Sinn, wenn, wie mein Kollege Klaus Ertl dem Sozialausschuss der Gemeinde berichtet hat, die Gemeinde eine Vorplanung des Geländes am Falltorweg auf den Weg bringen kann. Sonst spricht man über Dinge, die weder budgetiert noch zeitlich bemessen werden können.

Im Übrigen hat der Sozialausschuss das letzte Mal vor eineinhalb Jahren getagt. Es wäre hilfreich, wenn man hier eine verlässliche Jahresplanung erhalten könnte, dann ergeben sich auch Themen, die man einreichen kann. Eine kurzfristige Einladung, auch wenn bisher so üblich, macht aufgrund der überfüllten Kalender ehrenamtlich tätiger Vereinsvertreter wenig Sinn.

Alle anderen Entwicklungen hinsichtlich der Spielgemeinschaften betreffen die Abteilung Fußball. Dies ist sehr begrüßenswert, denn der Fußball wird beide Vereine einander näher und Erfahrungen mit einer Kooperation bringen. Was sich daraus am Ende gestalten lässt, kann man jetzt noch nicht als gegeben darstellen.

Die TSV Auerbach ist zu beglückwünschen, wenn sich die Fusion in den 60er Jahren so gut gestalten ließ und die Entwicklung so vorbildlich verlaufen ist. Seitdem sind aber 50 Jahre vergangen. Änderungen in der Gesetzeslage und im Steuerrecht machen eine Fusion für Sportvereine mit Immobilien in heutiger Zeit fast unmöglich.

Selbstverständlich werden wir uns zu gegebener Zeit mit erfahrenen Führungskräften zu einem Gedankenaustausch treffen, um aus deren Erfahrungen zu lernen. Deswegen sind auch der HTV und der LSB mit im Boot. Auch werden wir neue Sporthallen besichtigen, um die Umsetzung an den Bedarf eines Breitensportvereins zusammenzutragen und, um Kosten abzuwägen.

Der Vorstoß des SSV in der Sitzung des Sozialausschusses war genau zum richtigen Zeitpunkt mit mir kurzfristig abgestimmt. Die Gemeinde hat es nun in der Hand, ein Gesamtkonzept für Lautertalhalle, Kindergarten, Blockheizkraftwerk und Ausbau des Sportgeländes in den Blick zu nehmen, um auch weiteren Vereinen in Lautertal ein neues sportliches Areal zu schaffen.

In den Wahlprogrammen aller Fraktionen war zu lesen, dass man Kräfte bündeln wolle, um effizienter und effektiver arbeiten zu können. Hier könnte man ein Exempel statuieren.

Carmen Maus-Gebauer

TSV-Vorsitzende

Reichenbach

Info: Leserbrief-Richtlinien unter bergstraesser-anzeiger.de/ leserbriefe

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1