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Fußballer Helmut Schön über Diktaturen

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„Wir haben keine ausgesprochene Diktatur gesehen.“ Helmut Schön

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Helmut Schön, ehemalig deutscher Fußballspieler und bislang erfolgreichster Bundestrainer, sagte dies am 10. November 1978 bei dem Länderspiel in Frankfurt am Main gegen Ungarn. Es war sein Abschiedsspiel als Bundestrainer, jedoch musste es wegen Nebel nach circa 60 Minuten Spielzeit abgebrochen werden. Schön wurde am 15. September 1915 in Dresden geboren. In seiner Kindheit verbrachte er seine Freizeit viel mit Fußballspielen. Dies erfolgte nicht auf einem Platz, sondern auf Pflastersteinen. Wie Helmut Schön es einst sagte, war es die Zeit des Pflaster- und Asphaltfußballs. Die Folgen daraus waren Ballgefühl und schnelle Reflexe. Er besaß eine ältere Schwester und einen älteren Bruder. Sein Vater allerdings empfand nichts für die Fußballleidenschaft seines Sohnes. Später stieg Schön bis zum Spieler des Dresdener SC auf, mit dem er zweimal die Deutsche Fußballmeisterschaft in den Runden 1942/43 und 1943/44 und zwei Jahre zuvor den Tschammer-Pokal, ein Pokalwettbewerb für deutsche Vereinsmannschaften, gewann. Bundestrainer war er von 1964 bis 1978 – 1966 bei der WM in England erreichte er mit der deutschen Nationalmannschaft das Finale. Deine besondere Art, die Spieler zu trainieren, sehen viele Sportjournalisten als eine herausragende Leistung an. Helmut Schön starb am 23. Februar 1996 in Wiesbaden. Leon Wienand

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