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Leben und Arbeiten

Die ersten Wochen im Auslandssemester in Texas

Statt Homeoffice ist für BAnane-Mitarbeiterin Lena Büroalltag angesagt / Bei zwei Wochenendausflügen hat sie bereits New Orleans und Austin erkundet

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Vor drei Wochen begann im Rahmen meines dualen Studiums mein dreimonatiges Praxisauslandssemester in Houston, Texas, USA. Während dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, an einem anderen Standort meines dualen Partnerunternehmens zu arbeiten.

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Aufgrund der Corona-Pandemie ist dieses Praxissemester tatsächlich das Erste, in dem ich jeden Tag vor Ort im Büro anstatt in meinem Homeoffice arbeite. Meine amerikanischen Kollegen hier im Büro in Houston sind superfreundlich, interessiert und absolut begeistert, wenn sie auf uns deutsche Studenten treffen. Im Büro meines dualen Partnerunternehmens verläuft der Alltag hier in Amerika im Vergleich zu einem normalen Alltag in Deutschland deutlich anders ab. Beispielsweise sind die Arbeitszeiten deutlich länger. Auch außerhalb der Arbeit hat sich mein Alltag stark verändert. Vor allem meine Lebenshaltungskosten sind deutlich angestiegen, zum Beispiel durch die teureren Lebensmittel.

Alligatoren nah kommen

In meiner freien Zeit versuche ich, möglichst viel zu unternehmen. Bisher habe ich zwei Wochenendausflüge gemacht, einen nach New Orleans (Louisiana) und einen nach Austin (Texas). New Orleans ist für das Nachtleben, die Musikszene, die einzigartige kreolische Küche und das Festival Mardi Gras bekannt. Vor allem die Bourbon Street und die Frenchman Street sollten bei jedem Touristen ganz oben auf der Sightseeing-Liste stehen. Auch die kleinen Kunstgalerien und Boutiquen sind sehr zu empfehlen. Die Kajak-Sumpftour war jedoch mein persönliches Highlight in New Orleans. Dabei konnte man die wunderschöne Natur in den Sumpfgebieten, einschließlich der Tiere, zum Beispiel Alligatoren und Schildkröten, beobachten.

Eine Nachstellung der Mondlandung im Space Center der NASA. © Lena Holtmann

Austin hingegen ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Texas. Die bekanntesten Orte in Austin sind unter anderem das Texas State Capitol, der Barton Springs Pool und die Congress Avenue Bridge. Unter der Congress Avenue Bridge leben rund 1,5 Millionen Fledermäuse, die die größte städtische Fledermauskolonie der Welt bilden. Etwa 30 bis 60 Minuten vor Sonnenuntergang beginnen die Fledermäuse unter der Brücke hervorzukommen, und alle Touristen versammeln sich um die Brücke herum, um sich dieses Spektakel anzuschauen. Außerdem ist die Natur in und um Austin herum superschön und perfekt zum Wandern, Radfahren, Schwimmen und Bootfahren geeignet. Zudem ist Austin ebenfalls für seine Livemusikszene bekannt.

Auch um Houston selbst zu erkunden, habe ich mir etwas Zeit genommen. Dabei war ich unter anderem im Space Center der NASA, in dem beispielsweise die Rakete „Saturn“ ausgestellt ist, mit der Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins im Jahr 1969 zum Mond geflogen sind. Mein absolutes Highlight in Houston war bisher das Lady-Gaga-Konzert im Minute Maid Park, dem Baseball-Stadion der Houston Astros. Das Stadion fasst knapp 42 000 Zuschauer.

Nun liegen noch neun Wochen vor mir, und ich freue mich sehr auf all das, was ich hier in Amerika noch erleben darf! Lena Holtmann

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Auf Erkundungstour durch New Orleans. © Holtmann
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