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Frauenhandball

Es brodelt beim nächsten Flames-Gegner

Dortmund stellt Trainer Fuhr frei

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dpa
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Dortmund. Borussia Dortmund – am kommenden Samstag in der Frauenhandball-Bundesliga Gegner der HSG Bensheim/Auerbach (18 Uhr, Weststadthalle) – hat Konsequenzen aus den Geschehnissen um die Kündigungen von zwei Spielerinnen gezogen und Coach André Fuhr mit sofortiger Wirkung freigestellt. „Der Trainer war in den vergangenen Tagen sowohl von Spielerinnen als auch öffentlich scharf kritisiert worden, was eine Fokussierung des Kaders sowie der gesamten Abteilung auf den Handballsport nahezu unmöglich gemacht hat“, heißt es der Mitteilung des Clubs. Die Entscheidung über die Freistellung ist laut BVB jedoch „ausdrücklich nicht mit einer Vorverurteilung verbunden“.

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Fuhr hatte schon beim 38:25-Sieg der Dortmunderinnen bei der Sport-Union Neckarsulm am Samstag das Team nicht betreut (wir haben berichtet). Vorausgegangen waren die fristlosen Kündigungen der Spielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger. Diese hatte der Verein zunächst abgelehnt. Mittlerweile hat er ihnen aber entsprochen. Im Zusammenhang mit dieser Kündigung hatte es ein Krisentreffen gegeben, an denen auch Vertreter der Anlaufstelle bei Gewalt und Missbrauch im Spitzensport teilgenommen hatten.

„Borussia Dortmund arbeitet die Vorgänge gegenwärtig gewissenhaft und gründlich auf und steht dabei im Dialog mit der Anlaufstelle gegen Gewalt im Sport, die von mehreren Spielerinnen kontaktiert worden war“, kommentierte der BVB, will sich aber bis zum Ende dieser Aufarbeitung „nicht weiter zum Sachverhalt äußern“.

Zschocke wechselt nach Norwegen

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Nationalspielerin Mia Zschocke wechselt nach ihrer stattgegeben Kündigung vom Bundesligisten Borussia Dortmund nach Norwegen zu Storhamar Handball Elite und könnte bei einer rechtzeitigen internationalen Freigabe bereits am Wochenende in der Champions League auflaufen. „Ich habe das Gefühl, dass hier ein sehr gesundes Umfeld herrscht. Hier passt alles sehr gut zu mir, deshalb habe ich mich für Storhamar entschieden“, sagte die 24 Jahre alte Rückraumspielerin in einer Vereinsmitteilung vom Dienstag. „Ich gebe in jedem Training und jedem Spiel hundert Prozent. Das ist meine Mentalität“, sagt Zschocke.

„Wir haben auf eine Gelegenheit gewartet, um eine Spielerin zu finden, die zu uns passt. Sie wird genau in unser Konzept passen“, wurde Storhamars Trainer Kenneth Gabrielsen zitiert. dpa

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