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Das geistliche Wort - Ein Aufruf, der auch für die Kirchen gilt

Vielfalt als Bereicherung verstehen

Von 
Manfred Forell
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„Integration muss wachsen – Zusammen Bensheim“, so lautete das Motto, das über der 1. Bensheimer Integrations- und Vielfaltskonferenz, die vergangenen Samstag im Krone-Park eröffnet wurde, stand.

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Vielfaltorientierte Integration, um die es hier geht, bezieht sich nicht nur auf Ausländer beziehungsweise (Neu-)Zugewanderte. Sie will strukturelle, soziale, bildungsbezogene und andere Benachteiligungen in allen gesellschaftpolitischen Bereichen ausgleichen. Es geht um das Verhältnis von Minderheit und Mehrheit, es geht um interkulturelle Verständigung und um eine gleichberechtigte und demokratische Auseinandersetzung und Teilhabe aller Bürger.

Manfred Forell. © Dietmar Funck

Damit setzt die Stadt Bensheim den Weg fort, den sie mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt beim Hessentag 2014 beschritten hat: „Wir schaffen ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens. Wir sind überzeugt, dass gelebte Vielfalt und Wertschätzung dieser Vielfalt eine positive Auswirkung auf die Stadtgesellschaft hat“, heißt es dort.

Ein Querschnittsthema

Vielfaltorientierte Integration ist demnach als gesellschaftspolitisches Querschnittsthema zu sehen, bei dem es für alle, ob Zugewanderte oder Aufnahmegesellschaft, gilt, sich um interkulturelle Kompetenz zu bemühen.

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Darunter ist nach Sylvia Weber, der Frankfurter Dezernentin für Integration und Bildung, die Fähigkeit zu verstehen, „vorurteilsfrei und angemessen mit Ausprägungen der Vielfalt von Menschen in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten erfolgreich umgehen zu können. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die eigene soziale und kulturelle Prägung und das damit verbundene Wertesystem zu reflektieren.“

Wenn es um Werte und Haltungen geht, sind selbstverständlich auch die Kirchen und Glaubensgemeinschaften aufgerufen, hier ihren Beitrag zu leisten.

Die gesammelten Erkenntnisse der Integrations-und Vielfaltskonferenz werden nach ihrer Auswertung in Workshops zu den drei Handlungsfeldern Arbeit und Soziales, Stadtgesellschaft und Sprache, Bildung, Schule weiterbearbeitet.

Diese Workshops werden im September/Oktober stattfinden und – sofern es die Pandemielage zulässt – als öffentliche Veranstaltung durchgeführt.

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