Kindernachrichten Podcasts

Die Königin unter den Wespen

Von 
ad
Lesedauer: 
Fred Fuchs © MM

Da es bei uns immer wärmer wird, siedeln sich Insekten aus anderen Teilen der Welt in Südhessen an. Dazu gehört auch die asiatische Hornisse, die in unserer Gegend erstmals in Viernheim gesichtet wurde. Dieses Insekt stammt ursprünglich aus Südostasien und verbreitete sich über den Seeweg in ganz Mitteleuropa.

Die Hornisse ist die größte Wespenart in Deutschland. Wie bei den Bienen unterscheidet man zwischen Königin (Weibchen), Drohnen (Männchen) und Arbeiterinnen (unbefruchtete Weibchen). Sie leben in einem Staat von 400 bis 700 Tieren zusammen.

Dieser Staat lebt nur ungefähr ein halbes Jahr, dann sucht sich die Königin ein neues Volk. Im Frühling beginnt dann der Nestbau. Die Nester werden oft in Baumhöhlen, Vogelnistkästen oder unter Hausdächern gebaut. Dafür zerkaut die Königin Holz und formt daraus ein Nest mit Waben. In jede Wabenzelle legt sie ein Ei, befüllt sie mit Futter für die Larve und deckelt sie zu.

Newsletter "Guten Morgen Bergstraße"

Die Arbeiterinnen und die Königin besitzen einen Stachel, die Drohnen aber nicht. Ein Hornissenstich ist eigentlich ungefährlich, denn das Gift ist nur ungefähr halb so stark wie Bienengift. Vor einer Hornisse sollte man keine Angst haben, auch wenn sie im Flug laut und tief brummt. Trotzdem sind Hornissenstiche schmerzhaft.

Wenn man gestochen wurde, sollte man sich nicht aufregen, sondern den Stich wie jeden anderen Insektenstich behandeln. Stiche im oder am Mund sind jedoch gefährlich. Menschen mit Insektenstich-Allergie müssen sofort zum Arzt. ad

Mehr zum Thema

Natur

Bergsträßer Imker in Sorge: Asiatische Hornisse auf dem Vormarsch

Veröffentlicht
Von
Kathrin Miedniak
Mehr erfahren
Nato-Generalsekretär

Stoltenberg ruft zu mehr Waffenlieferungen für Ukraine auf

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren
Steuern

Mühselige Steuererklärung - auch Finanzminister Bayaz kein Fan der "Elster-Software"

Veröffentlicht
Von
Bärbel Krauß
Mehr erfahren