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Aus der Nachbarschaft

Erstes Graffiti an der Jugenheimer Bürgerhalle ist vollendet

Das Projekt „Juremer Ansichtssache“ soll fortgesetzt werden

Von 
red
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Seeheim-Jugenheim. Multifunktional und viel genutzt – das ist die Jugenheimer Bürgerhalle allemal. Nur schön ist sie nicht, finden Kirsten Willenbücher und Leo Ohrem. Genau das wollen die beiden Jugenheimer ändern und haben dazu die Zwei-Personen-Bürgerinitiative „Juremer Ansichtssache“ ins Leben gerufen (wir haben bereits berichtet). Nach mehr als einem Jahr Vorbereitung konnten Willenbücher und Ohrem jetzt den ersten Abschnitt ihres Streetart-Projektes der Öffentlichkeit übergeben: ein professionelles Graffiti an der Fassade der Jugenheimer Bürgerhalle.

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Im Rahmen eines kleinen Umtrunk hatten die Initiatoren alle Interessierten dazu eingeladen, sich selbst ein Bild vom Projektbeginn zu machen. Rathauschef Alexander Kreissl und einige Bürger waren der Einladung gefolgt und konnten den Künstler Julian „Deafman“ Bock bei seinen letzten Aktivitäten live beobachten.

Sponsoren und Spender gesucht

Künstler Julian „Deafman“ Bock hat das erste Graffiti-Werk zur Verschönerung der Bürgerhalle Jugenheim vollendet. © Kirsten Willenbücher

Möglich gemacht wurde der erste Abschnitt des Projekts durch Sponsoren sowie Spenden von Vereinen und Privatpersonen. „Das war hoffentlich der Anfang einer erfolgreichen weiteren Spendensammlung, damit wir im kommenden Jahr den zweiten Abschnitt der Fassade in Angriff nehmen können.“ Der Künstler Julian Bock wird die weiteren Jugenheimer Motive Roseneck, Haus Krone, Schloss Heiligenberg, Bergkirche, Goldenes Kreuz, blaues Haus und die berühmte Baumblüte ausführen.

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In den nächsten Monaten gilt es also, die nötigen finanziellen Mittel einzuwerben. Und davon braucht es einige. „Schon allein die größere Arbeitsbühne schlägt pro Tag mit etwa doppelten Kosten zu Buche - und wenn wir dieses Mal inklusive der Vorarbeiten nur zwei volle Tage gebraucht haben, brauchen wir dann mindestens vier“, erklärte Ohrem. Der gute Zuspruch aus der Bevölkerung mache aber Mut. „Besonders schön ist, dass das Projekt nicht nur uns selbst Spaß macht, sondern dass die Menschen erfreut, was wir hier tun“, finden die beiden Initiatoren. Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf einer entsprechenden Webseite. red

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