Vortrag von Daniele Ganser „Ist es etwa verboten abzubiegen?“

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„Gandhi und Ganser: Vom Niedergang der Lebenskunst“, Leserforum vom 17. Januar

Was soll es bedeuten, wenn der Leserbriefschreiber meint, die Vortragsreihe mit Justus Keller sei seiner Meinung nach falsch abgebogen? Wohin ist denn nach Ansicht des Leserbriefschreibers die Vortragsreihe falsch abgebogen? Ist es verboten abzubiegen?

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Darf die Richtung nur „geradeaus“ verlaufen? Wo kommen wir hin, wenn alle nur geradeaus gehen und niemand in eine andere Richtung abbiegt? Der Leserbriefschreiber macht dazu keine nachvollziehbaren Angaben, was er damit meint.

Was genau soll daraus abgeleitet werden, insofern der Leserbriefschreiber darlegt, dass die Sparkasse und GGEW sich vom Sponsoring der Lebenskunstreihe aktuell verabschiedet hätten? Dass es verboten ist, „abzubiegen“ etwa?

Vince Ebert das Maß aller Dinge?

Insofern der Leserbriefschreiber zum Beispiel von der Homöopathie persönlich nicht überzeugt zu sein scheint und sich diesbezüglich auf die Aussage von Vince Ebert – von vor etwa zehn Jahren – bezieht, so sagt das rein gar nichts über die Homöopathie aus. Hat sich der Leserbriefschreiber schon einmal selbst mit der Homöopathie befasst und selbst Erfahrungen mit homöopathischen Behandlungen gesammelt oder mit Menschen gesprochen, denen die Homöopathie sehr gut geholfen hat? Oder ist die vor zehn Jahren getätigte Aussage von Vince Ebert über die Homöopathie für ihn das Maß aller Dinge?

Vielleicht wäre es an dieser Stelle von Vorteil gewesen mal „abzubiegen“ und sich diverse Meinungen und Erfahrungen anzuhören oder sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen oder selbst Erfahrungen damit zu machen, um sich ein eigenes Urteil erlauben zu können?

Ich frage mich auch, welchen Niedergang der Lebenskunst der Leserbriefschreiber meint? Ursprünglich war lediglich ein Vortrag von Daniele Ganser geplant. Wegen der großen Nachfrage hat Danielle Ganser dann insgesamt vier Vorträge an zwei Tagen gegeben, und die Resonanz war sehr groß.

Ich persönlich kann auch nicht nachvollziehen, wie der Leserbriefschreiber darauf kommt, Justus Keller wäre mit seiner Vortragsreihe nur in guter Erinnerung geblieben, wenn er seinen Vortragenden aus den 2010er Jahren besser zugehört hätte und Bensheim fragwürdige Redner und Verschwörungsunternehmer erspart geblieben wären.

Hat sich der Leserbriefschreiber selbst eingehend mit den fragwürdigen Rednern oder Verschwörungsunternehmer – wie er sie nennt – beschäftigt, sich eine eigene Meinung gebildet?

Die Resonanz der Vortragsreihen von Justus Keller – mit den jeweils geladenen Referenten – geben ihm meines Erachtens recht, dass er mit seiner Vortragsreihe genau die Interessen vieler Menschen mit aktuellen Themen trifft. Oder ist das etwa auch verboten?

Anne Alexander

Lorsch