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Erfahrungsbericht - Marco von der BAnane erzählt von seiner ehrenamtlichen Arbeit mit jungen Kickern

Nicht nur Trainer und Betreuer, sondern auch Kumpel

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Für den Fußball braucht man nicht viel. Was es für eine Mannschaft aber auf jeden Fall braucht, ist ein Trainer. Ich selbst bin nun seit fast fünf Jahren Jugendtrainer in dem Verein, in dem ich selbst auch Fußball spiele.

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Bei der TSV Auerbach wurde ich 2017 einer damaligen Bambini- Mannschaft zugeteilt und stehe den anderen zwei Trainern seitdem als Co-Trainer und Betreuer zur Seite. Zu meinen Aufgaben gehört es, auch als Co-Trainer, einzelne Trainingseinheiten zu planen und mit der Mannschaft oder Teilgruppen dieser durchzuführen und zu überwachen. Ich lerne selbst bei jeder Trainingseinheit mit den Jungs etwas dazu. Ob es im Umgang mit Menschen, beziehungsweise Kindern, im Fußball generell oder auch in den Übungen selbst ist. Das Sprichwort: Man lernt nie aus, trifft immer wieder zu. So kann man jede Übung leicht abwandeln, um sie noch effektiver zu achten und an dem Verlauf einer Übung auch beobachten, wie effektiv beziehungsweise sinnvoll diese überhaupt ist.

Trainer und Spieler haben eins auf jeden Fall schon einmal gemeinsam: die Liebe zum Fußball. © Mautry

Gerade in den ersten Wochen, Monaten aber auch jetzt noch sehe ich mich in einigen Verhaltensweisen oder einzelnen Fehlern wieder. Sei es jetzt eine misslungene Ballmitnahme oder ein Fehlpass, so kann ich den Jungs immer versichern, dass mir das selbst auch schon oft passiert ist und es zum Spiel dazugehört. Dadurch, dass ich selbst erst 18 Jahre alt bin, habe ich es meistens etwas leichter im Einzelgespräch mit den Jungs, da ich neben der Trainer- und Betreuerrolle auch als eine Art älterer Kumpel agieren kann, der selbst ja auch Fußball spielt, kennt und liebt. Insofern fällt es mir recht leicht, mit den Jungs gerade im Individualgespräch Probleme zu besprechen, beziehungsweise ihnen individuelle Tipps für ihr Spiel zu geben.

Eine Art Kindheitstraum

Als kleines Kind wollte ich schon immer ein Fußballer werden. Da ich aber im Laufe der Zeit gemerkt habe, dass dieser Traum nicht realisierbar für mich ist, wollte ich wenigstens etwas meiner Erfahrung in diesem Sport weitergeben. Nach einem langen Gespräch mit meinem alten Trainer fragte er mich, ob ich nicht an einer ehrenamtlichen Stelle als Trainer interessiert sei, und ich sagte ihm sofort zu. Trainer einer Mannschaft zu sein, stellte ich mir spannend, zugegebenermaßen aber auch leichter vor. Gerade in den ersten Trainingseinheiten, bei denen ich jeweils nur ein paar Kinder separat trainieren sollte, wurde mir klar, dass es recht schwer ist, eine Truppe von Heranwachsenden dazu zu bringen, das zu tun, was ich möchte. Nach einigen Wochen aber haben sie mich akzeptiert, und auch die Eltern der Jungs waren hierbei eine willkommene Hilfe.

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Der Spaß darf nicht fehlen

Mittlerweile sind die Jungs für mich wie meine Freunde. Natürlich bin ich noch ihr Trainer, aber auch ich spiele bei manchen Trainingseinheiten mit und mache Scherze mit ihnen. Mir ist dieser Umgang mit meinen Spielern enorm wichtig, da das Vertrauen schafft. Ich vertraue auf dem Platz auf sie und sie auf mich an der Seitenlinie. Über die vergangenen Jahre hinweg hat man gemeinsam verloren und gewonnen und ist mittlerweile gemeinsam mit dem anderen Trainer, der schon mehrere Jahrzehnte das Traineramt ausübt, ein eingespieltes und zusammengewachsenes Team. Den Eltern macht es enorm viel Spaß, ihren Kindern beim Fußballspielen zuzusehen und wenn sie dann noch einen Sieg nach Hause bringen, sind natürlich alle noch glücklicher. Mir selbst sind die Ergebnisse nicht so wichtig. Mir geht es primär darum, dass alle Kinder Spaß haben. Nur macht gewinnen in den meisten Fällen mehr Spaß. Marco Mautry

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