Reisebericht

Interrail: Mit dem Zug nach Wien und Budapest

Die BAnane-Mitarbeiterinnen Svenja und Beate haben eine Interrail-Reise unternommen und dabei viel gesehen.

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Nach ihrer Reise sind sich Beate und Svenja einig: Ein Besuch in Wien (l.) und Budapest lohnt sich auf jeden Fall. © Thomas/Sturm

Bergstraße. Nach Weihnachten ging es los – unsere Interrail-Reise. Unsere Rucksäcke waren gepackt und wir waren startklar für unser erstes Ziel, Wien. Bereits am frühen Morgen fuhren wir an den Hauptbahnhof nach Frankfurt. Dort erwartete uns die erste schlechte Nachricht, unser Zug hat Verspätung. Zum Glück hatten wir auf dem Weg nach Wien keinen Umstieg, so dass uns die Verspätung nichts ausmachte.

Nach fast sieben Stunden Fahrt kamen wir müde in Wien an. Vom Hauptbahnhof fuhren wir mit der Straßenbahn zu unserem Hostel, welches sich in der Nähe der Innenstadt befand. Für unseren Aufenthalt in Wien haben wir uns ein sogenanntes „Kapselhostel“ gebucht. Für dieses ist kein Check-in notwendig. Wir hatten eine Art Doppelzimmer als Kapsel gebucht, für welches wir einen Code bekamen. In Spinden konnten wir unsere Rucksäcke lagern.

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Am ersten Abend sind wir lediglich in die Innenstadt gefahren und haben uns diese bei Nacht angeschaut. Wir sind durch die Fußgängerzone gelaufen und haben die alten Gebäude bestaunt. Des Weiteren haben wir uns die schöne Oper von außen angeschaut.

Am zweiten Tag haben wir uns die wichtigen Sehenswürdigkeiten der österreichischen Hauptstadt angeschaut. Dazu zählen die Hofburg, das Rathaus, das Parlament und vieles mehr. Wien hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten und jedes ist in einem schönen alten Stil gebaut. Am Abend haben wir im Restaurant „Plachuttas Gasthaus zur Oper“ ein original Wiener Schnitzel gegessen, welches grandios geschmeckt hat. Dies ist ein absolutes Muss, wenn man Wien besucht.

Ein weiteres Muss ist das Schloss Schönbrunn, welches wir uns am letzten Tag besucht haben. Dafür haben wir eine Audioguide-Tour im Schloss gebucht, welche uns durch die Prunkräume geführt hat. Die vergoldeten Ballsäle und die Räume waren wunderschön. Auch der sehr große Garten mit dem schönen Brunnen und den Statuen ist einen Spaziergang wert. Wien war somit ein absolutes Highlight und ein guter Start auf unserer Interrail-Reise.

Nächste Station: Ungarn

Nach einem gelungenen Aufenthalt in Wien ging es nun weiter nach Budapest, wo wir nach einer gerade einmal zweistündigen Zugfahrt auch schon ankamen.

Um uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen, fuhren wir mit der Straßenbahn zur St.-Stephans-Basilika in das Zentrum der Stadt. Dort war sogar noch der Weihnachtsmarkt rund um die Basilika und in der Innenstadt geöffnet, so dass wir gleich traditionell ungarisches Essen kosten konnten.

Dabei entschieden wir uns für Baumstriezel, die genauso lecker schmecken wie sie aussehen. Das ungarisch-rumänische Gebäck ist daher eine absolute Empfehlung. Nach einem Spaziergang entlang der Donau und einem Stopp beim Parlamentsgebäude ging es am Abend dann mit traditionell ungarischen Gulasch und leckeren Cocktails weiter.

Große Markthalle mit Köstlichkeiten

Unser zweiter Tag war ganz dem Sightseeing gewidmet. Den Anfang machte dabei die Fischerbastei, die sich auch ohne Führung gut auf eigenem Faust besichtigen lässt. Das Highlight war dabei definitiv der wunderschöne Ausblick auf die gegenüberliegende Seite der Donau und das dort liegende Parlamentsgebäude.

Von dort ging es dann weiter in Richtung Vaci-Straße, die besonders für ihre bunten Restaurants und Souvenirläden bekannt ist. Folgt man der Straße bis ans Ende kommt man zur großen Markthalle, die eine große Zahl an ungarischen Köstlichkeiten bereithält, so zum Beispiel das frittierte Fladenbrot Langos. Am Abend genossen wir dann das Silvester-Feuerwerk vom Donau-Ufer aus, wobei wir eine schöne Aussicht auf die gegenüberliegende Seite des Flusses hatten.

Am letzten Tag ging es dann auf die Margareten Insel in der Mitte der Donau. Diese kommt einem vor wie eine einzige große Parkanlage, weshalb sie sich perfekt zum Spazierengehen eignet. Dabei kann man entweder entlang des Wassers mit toller Aussicht auf das Festland oder durch die einzelnen kleinen Gärten und vorbei an Teichen und Statuen laufen.

Insgesamt war sowohl unser Aufenthalt in Wien als auch in Budapest ein voller Erfolg und wir konnten die Städte trotz des kalten Wetters ausreichend erkunden. Svenja Thomas und Beate Sturm