Alles zum Thema Mercedes-Benz/Daimler AG

Das Mercedes-Benz-Werk ist Mannheims größter Arbeitgeber. Hier werden Lkw-Motoren und Busse für den öffentlichen Nahverkehr hergestellt. Vor über 100 Jahren gründete der Erfinder des Autos, Carl Benz, das Werk auf dem Mannheimer Luzenberg.

Industrie

Daimler wächst und spart

Daimler schreibt Milliardengewinne im ersten Halbjahr – und dennoch geht der in der Krise verschärfte Personalabbau weiter. Ein gemischtes Bild zeigt sich am Mannheimer Standort.

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Alexander Jungert
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75 Ideen für ein besseres Mannheim – Teil 5

Mannheim, wie wär’s mit . . . neuen Antrieben bei Daimler?

Der Konzern richtet sich auf Elektro- und Brennstoffzellen-Lastwagen aus. Die Transformation hat auch Folgen für das traditionsreiche Mannheimer Werk.

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Alexander Jungert
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Dieselskandal

Was bringt die Klage gegen Daimler?

Mit einer besonderen Klage wollen Verbraucherschützer Tausenden Mercedes-Kunden im seit Jahren schwelenden Diesel-Skandal helfen. Das Gericht soll klären, ob der Autobauer Daimler bewusst unzulässige Abschalteinrichtungen in ...

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Theresa Münch, Michael Brehme
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Lkw

Daimler präsentiert mit dem eActros den Hoffnungsträger

Im Oktober geht der erst vollelektrische Truck der Marke Mercedes-Benz in Serie. Produziert wird in Wörth - und das Mannheimer Werk liefert dazu etwas ganz wichtiges.

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Bettina Eschbacher
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Personalie

Wechsel in Wörth

Andreas Bachhofer (51) wird neuer Leiter Standort und Produktion im Mercedes-Benz-Werk Wörth.  Er folgt in dieser Funktion auf Dr. Matthias Jurytko, der seit 1. Juni 2021 Chef von Cellcentric ist.

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red
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Firmeninformationen

    Mercedes-Benz - Logo
    • Branche: Nutzfahrzeuge
    • Produkte: Lkw-Motoren, Stadtbusse
    • Mitarbeiter: 289 321 (Stand: 31.12.2017)
    • Mitarbeiter in Region: 8 442, noch nicht angefragt
    • Gründung: 1906
    • Vorsitzende(r): Dr. Dieter Zetsche (seit 16. Dezember 1998)
    • Vorsitzende(r) im Aufsichtsrat: Dr. Manfred Bischoff
  • Online: 
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  3. „First Husband“ setzte Maßstäbe

    <p>Beim coronabedingt nur kurzen Empfang nach den Bayreuther Festspielen steht Joachim Sauer am Sonntag etwas abseits. Dann winkt seine Frau ihn zu sich – damit er auch drauf ist, auf dem Foto. So ist das mit Professor Sauer, dem Ehemann von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Das Blitzlicht sucht er nicht, liebt es wohl auch nicht. Einmal, vor einigen Jahren, sagte er Festspiel-Besuchern, die seine Frau bei einem privaten Besuch dort fotografierten und ihr dabei für seinen Geschmack zu nahe kamen, deutlich die Meinung.</p> <p>Ansonsten ist er eher still, der Mann, der nun fast 16 Jahre lang Deutschlands erster First Husband im Kanzleramt war. Die Festspiele, die das Ehepaar Merkel/Sauer fast jedes Jahr besucht, sind eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Sauer sich an Merkels Seite zeigt – kurz bevor beide traditionell weiterfahren zum Wandern in Südtirol.</p> <p>Die Presse taufte den Klassik-Fan darum mal „das Phantom der Oper“. Interviews als Kanzlerin-Gatte gab er nie. Homestorys wie zu Hannelore Kohls Zeiten? Undenkbar. Wie es in der Wohnung der beiden an der Museumsinsel oder im Wochenendhaus in Brandenburg aussieht, weiß die Öffentlichkeit nicht.</p> <p>Auslandsreisen machte Sauer nur selten mit – bei Merkels USA-Besuch war er gerade dabei, sie waren beim Präsidentenpaar Joe und Jill Biden zum Essen eingeladen. Und nun noch einmal Wagner: Als Sauer 2019 bei der traditionell am 25. Juli stattfindenden Eröffnung fehlte, gab es gleich Gerüchte über das Eheleben der Kanzlerin, auch wenn er wenige Tage später, als die meisten Kameras weg und Merkel nur noch privat da war – wie immer auf ihren Plätzen vorne rechts im Parkett –, schon wieder an ihrer Seite war.</p> <h3>Erweitertes „Partnerprogramm“</h3> <p>Im letzten Jahr von Merkels Amtszeit zeigte er sich am Sonntagabend doch noch einmal auch beim offiziellen Teil: wie immer im Smoking, mit Fliege und Igel-Schnitt an der Seite seiner dieses Mal in Orange gewandeten Frau. Beide trugen Masken im tiefschwarzen Partnerlook.</p> <p>Wenn nach der Bundestagswahl im September auf Sauer ein neues Partner-Gesicht im Kanzleramt folgt, ist vieles anders als früher: Merkels Mann hat völlig selbstverständlich sein Berufsleben als international erfolgreicher Quantenchemiker und als Professor an der Berliner Humboldt-Universität fortgeführt. Das dürfte Maßstäbe setzen. Ein Anhängsel oder „die Frau/der Mann hinter …“ muss man im Kanzleramt im Jahr 2021 nicht mehr sein. Selbst den ersten drei Vereidigungen seiner Ehefrau als Bundeskanzlerin im Bundestag blieb Sauer fern – erst bei der vierten und letzten Zeremonie 2018 war er dabei. Auf der Tribüne des Bundestags hatte er dabei den Laptop aufgeklappt.</p> <p>Womöglich dank Herrn Sauer wird das „Damenprogramm“ bei großen Politikgipfeln inzwischen „Partnerprogramm“ genannt. Und auch inhaltlich war Sauer dabei stilbildend. 2007, beim G8-Gipfel in Heiligendamm, wanderte er mit den Damen zur mecklenburgischen Burg Schlitz – und erweiterte das Programm, das sich oft auf Kunst, Kultur und Touristisches beschränkt, um einen wissenschaftlichen Vortrag des Direktors des Rostocker Max-Planck-Instituts, James W. Vaupel, über die Bevölkerungsentwicklung in den G8-Staaten.</p> <p>2015, beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen, gab es nach einer Fahrt mit einer mit Blumen geschmückten Kutsche einen Vortrag vom Biophysiker und Direktor des Deutschen Museums in München, Wolfgang Heckl, über „Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“. Konkret ging es damals um nano-beschichtete Krawatten, die Schmutzwasser abweisen. Basiswissen für einen Kanzlergatten.</p> <h3>Nüchtern und sachlich</h3> <p>Mit der Presse sprach Sauer kaum, höchstens, wenn es um seine Forschung und sein Fachgebiet ging, wie 2017 in der „Berliner Zeitung“. 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