Neuseeland - Neun Tiere vor der Spitze der Südinsel verendet 50 Wale gestrandet

Von 
dpa
Lesedauer: 

Wellington. Vor der Spitze der neuseeländischen Südinsel sind am Montag mehrere Dutzend Langflossen-Grindwale gestrandet. Insgesamt seien etwa 50 Tiere an der Landzunge Farewell Spit in flaches Wasser geraten, neun von ihnen seien verendet, teilte die Naturschutzbehörde des Pazifikstaats mit. Zahlreiche Helfer waren im Einsatz, um die Wale bis zum Einsetzen der Flut zu kühlen, wie der Sender Radio New Zealand berichtete.

AdUnit urban-intext1

Am Abend (Ortszeit) schafften es die Einsatzkräfte, die überlebenden Tiere wieder in tieferes Wasser zu bringen. Sie schwammen zunächst aber weiter in Küstennähe. Zahlreiche Helfer sollten die Nacht am Strand verbringen, da die Wale erneut in seichtes Wasser geraten könnten, hieß es. Warum die Meeressäuger strandeten, war noch unklar. Für die Gruppe schien es das erste Mal zu sein, die Tiere zeigten keine Abschürfungen, zitierte der Sender die Rangerin Amanda Harvey. Wissenschaftler versuchten noch herauszufinden, warum es in Farewell Spit häufiger zu solchen Vorfällen komme, hieß es.