Leichtathletik - Weitspringerin siegt in Berlin mit 6,77 Metern Mihambo auf gutem Weg

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cr/dpa
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Berlin. Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo und Stabhochsprung-Aufsteiger Torben Blech sind beim Hallen-Meeting Istaf Indoor in Berlin die herausragenden deutschen Leichtathleten gewesen. Die 27 Jahre alte Athletin von der LG Kurpfalz steigerte sich am Freitag bei ihrem Sieg auf 6,77 Meter. So weit sprang bisher keine andere Frau in diesem Jahr auf der Welt. Bei ihrem Erfolg am vergangenen Wochenende in Düsseldorf war sie 6,74 Meter weit gesprungen. Zum ersten Sieben-Meter-Satz im Olympia-Jahr reichte es in Berlin noch nicht.

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„Ich bin zufrieden. Man sieht, dass es in die richtige Richtung geht“, sagte Mihambo. Zweite hinter der Oftersheimerin wurde Maryna Bech-Romantschuk mit 6,64 Meter. Die Ukrainerin hatte bei der WM 2019 in Doha/Katar hinter Mihambo Platz zwei erreicht. Erneut bewies der Leverkusener Blech seine Topform und belegte den zweiten Platz hinter Überraschungssieger John Ernest Obiena von den Philippinen, der mit 5,80 Meter alle ausstach. Beim Düsseldorfer Meeting hatte der 25 Jahre alte Blech seine Bestleistung um 18 Zentimeter auf 5,86 Meter verbessert. In Berlin sprang er ebenso wie Obiena 5,80 Meter.

Über 60 Meter Hürden verbesserte Ricarda Lobe ihre Saisonbestzeit um neun Hundertstel auf 8,19 Sekunden. Das reichte in einem Weltklassefeld dennoch nur zum sechsten Platz. Der Sieg ging an Christina Clemons (USA/7,83 sec). cr/dpa