Eishockey Adler-Verteidiger Akdag froh über Rückkehr

Von 
Jan Kotulla
Lesedauer: 
Adler Sinan Akdag im Februar 2020 gegen Augsburgs Marco Sternheimer. © Michael Ruffler

Mannheim. Sinan Akdag hat die ersten zwölf Liga-Spiele und damit die Hälfte der Hauptrunde dieser außergewöhnlichen Saison in der Deutschen Eishockey Liga verpasst. Erst beim Auswärtsspiel gegen die Augsburger Panther am Donnerstagabend feierte der Verteidiger der Adler Mannheim sein Comeback.

AdUnit urban-intext1

„Die Vorfreude auf mein erstes Saisonspiel war groß. Ich war ein bisschen nervös“, gab der 31-Jährige nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung zu. Angesichts von über 700 DEL mutet diese Aussage ein wenig seltsam an. Auf der anderen Seite musste der Routinier, der seit 2014 bei den Adlern spielt, noch nie so lange pausieren – wenn er fit ist, ist er gesetzt. Meist an der Seite von Denis Reul übernimmt Adkag den offensiveren Part. 

Das war auch beim MagentaSport-Cup der Fall. Dort absolvierte der gebürtige Rosenheimer vier Begegnungen. Nach der 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen München war jedoch erst einmal Schluss. Was genau den Defensivmann so lange aus der Bahn geworfen hat, wurde nicht publik gemacht.

Trainer Pavel Gross sprach zwischendurch von „einer Art Kur“, für die Akdag zeitweise auch die Dienste des Fußball-Bundesligisten Hoffenheim nutzte. Der Heilungsverlauf zog sich, bereits vor Wochen hieß es, Akdag sei bei 80 Prozent, man wolle aber kein Risiko eingehen. Stattdessen wurde Schritt für Schritt an der Rückkehr gearbeitet. Marcel Goc, seit seinem Karriereende im Trainerstab für die Verbesserung der technischen Fähigkeiten von Talente aber eben auch verletzten Spielern zuständig, um sie fit für den Liga-Alltag zu machen, arbeitete mit Akdag.

AdUnit urban-intext2

Mit Erfolg, auch wenn es in Augsburg aufgrund eines völlig verpatzten Beginns der Adler nicht zu drei Zählern reichte. „Leider war der Start nicht so schön, weil wir schnell 0:2 und später 0:3 hinten lagen. Aber wir sind gut zurückgekommen“, war der Verteidiger froh, endlich wieder auf dem Eis zu stehen und seiner Mannschaft helfen zu können. „Leider haben wir nicht den Sieg, aber immerhin einen Punkt mitgenommen“, erklärte Akdag.

„Wir müssen das Positive aus dieser Partie ziehen und am Sonntag noch besser spielen“, machte der 31-Jährige klar, wie die Mannheimer Straubing schlagen wollen. Zumal die jüngste Partie gegen die Tigers mit 1:2 verloren wurde. Während Sinan Akdag zurück ist, verletzte sich Stürmer Brendan Shinnimin in Augsburg am Knie. Wie lange der Kanadier ausfallen wird, konnten die Adler auch am Samstag nicht sagen.

Redaktion Sportredakteur