Kreisliga A - Erst gegen Tabellenführer Lörzenbach, dann im Derby gegen den SSV Zwei Schlager für den TSV Reichenbach

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eh
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Bergstraße. Auf den TSV Reichenbach warten in der Fußball-Kreisliga A in den nächsten Tagen zwei knackige Prüfungen: Am Sonntag (15.15 Uhr) empfängt der Tabellenzweite aus dem Lautertal den punktgleichen Primus SV Lörzenbach zum Duell um die Spitzenposition, am Donnerstag folgt das Derby gegen den Ortsrivalen SSV Reichenbach. „Das ist eine Knaller-Woche“, schaut TSV-Spielertrainer Christian Bauer auf die bevorstehenden Aufgaben.

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Der TSV Reichenbach (36 Tore) und der SV Lörzenbach (44) stellen aktuell die treffsichersten Angriffsreihen der Liga. Patrick Feller (SVL) führt mit 17 Toren die Scorerliste an, Julian Beilstein (TSV) war 13-mal erfolgreich und ist Dritter des Rankings. „Lörzenbach ist vorne sehr stark besetzt, da müssen wir in der Defensive richtig gut stehen“, sagt Bauer. „Aber wir haben in der Offensive ja auch einiges zu bieten.“

Die Entscheidung, wie der Reichenbacher das Topspiel angehen, ist noch nicht gefallen. Bauers Tendenz geht eher Richtung defensive Ausrichtung. „Gegen so eine Mannschaft muss man vielleicht mal etwas zurückhaltender agieren, auch wenn es ein Heimspiel ist.“

Mit Verweis auf die Konstellation an der Spitze und den Spielplan, könnte der Übungsleiter mit einem Unentschieden gut leben. „Wir haben ja noch das Nachholspiel gegen den SSV in der Hinterhand“, hat Bauer den zweiten Part der Knaller-Woche im Blick. Ein Remis gegen Lörzenbach und dann ein Dreier im Ortsderby würde dem TSV reichen, um in der nächsten Woche die Tabellenführung zu übernehmen.

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SSV Reichenbach – SV Lindenfels (So. 15.15 Uhr): Obwohl nur zwei Zähler hinter der Spitze zurück, bleibt man beim SSV bei der vor der Saison ausgerufenen Marschroute „einstelliger Tabellenplatz“. Peter Gehrisch sieht trotz der guten Platzierung seiner Elf „keinen Grund, etwas zu ändern“ an der Zielsetzung. „Wir spielen eine gute Runde, haben unser Soll bis jetzt deutlich erfüllt, mehr wollen wir nicht“, beschreibt der SSV-Abteilungsleiter seine Sichtweise.

Den Reichenbachern geht es aktuell vor allem darum, den Abstand nach hinten stabil zu halten, wie Gehrisch sagt. „Die Liga ist so eng beisammen, da reichen ein, zwei Niederlagen und man rutscht mehrere Plätze ab.“ Einem Abrutschen im Klassement wollen die SSV-Kicker (18 Punkte) mit einem Erfolg gegen Lindenfels (15) vorbeugen. Am Sonntag dürften Jascha Kaffenberger und Ante Prskalo (beide nach Verletzung) einsatzbereit sein, so dass SSV-Spielertrainer Abedin Reqica auf seinen gesamten Kader zugreifen kann.

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Der SV Lindenfels hat trotz erheblicher personeller Probleme in den letzten Wochen regelmäßig gepunktet. In der Ergebnisliste des Sportvereins stehen unter anderem ein Remis gegen Tabellenführer Lörzenbach, ein Sieg beim FC Ober-Abtsteinach oder aus der letzten Woche ein 1:1 gegen den formstarken TSV Aschbach. „Gegen Mannschaften von oben kommen wir ganz gut zurecht“, sagt Thomas Felber mit Blick auf die Resultate seiner Elf. Das stimmt den SVL-Trainer zuversichtlich, beim SSV ebenfalls etwas Zählbares mitnehmen zu können.

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Zuletzt gegen Aschbach musste der Sportverein sechs Stammspieler ersetzen. „Ich bin nicht immer damit zufrieden, wie wir spielen, aber die Jungs aus der zweiten Reihe machen ihre Sache sehr gut“, so Felber. In Sachen Personal zeichnet sich Besserung ab. Peter Meister und Patrick Klöss sind wieder ins Training eingestiegen, Christoph Ihrig ist aus dem Urlaub zurück. In zwei Wochen, so Felbers Hoffnung, könnten wieder alle Mann an Bord sein. eh