Trainerstimmen - Heike Ahlgrimm kritisiert, dass sich ihr Team „einlullen“ ließ „Wir haben aufgehört, Handball zu spielen“

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eh
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Bensheim. Heike Ahlgrimm war „absolut enttäuscht“ über die Niederlage ihrer Mannschaft gegen den VfL Oldenburg. „Wir hatten uns viel vorgenommen, haben aber heute viele Dinge vermissen lassen.“

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Die Flames-Trainerin kritisierte bei der Pressekonferenz die hohe Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen sowie die mangelnde Konsequenz. „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, haben wir den Sieg heute nicht verdient.“

Nach einem guten Start und einer 8:3-Führung habe man sich von der langsamen Spielweise des Gegners „einlullen“ lassen. „Wir hätten einfach weitermachen müssen, haben nach dem 8:3 aber aufgehört, Handball zu spielen.“

Dennoch sei man im Spielverlauf immer wieder dran gewesen und haben die Möglichkeit gehabt, das Match zu drehen, sich in den entscheidenden Phasen allerdings „ein, zwei Fehler zu viel“ erlaubt. „Oldenburg hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht. Für uns ist das definitiv ein Rückschlag.“

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VfL-Coach Niels Bötel war „super zufrieden“ mit den zwei Zählern. Es sei kein handballerischer Leckerbissen, sondern eine taktisch geprägte Partie gewesen. Seine Mannschaft habe versucht, das Spiel zu verschleppen und bewusst auf das sonst übliche Tempo in der ersten und zweiten Welle verzichtetet. „Das ist heute aufgegangen.“

Man sei nicht gut in die Begegnung gekommen, die Deckung habe nicht „griffig genug“ agiert. „Die Abwehr ist in dieser Saison unser Prunkstück, wenn das klappt, machen wir gute Spiele.“

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Nach der Auszeit in der zwölften Minute habe sein Team sich zurückgekämpfte. „Riesen Respekt, wie die Mannschaft gefightet hat.“ Man habe sich in der Abwehr stabilisiert und schließlich nur 23 Treffer zugelassen: „Dann reichen 25 Tore vorne eben auch mal für einen Auswärtssieg.“ eh