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Tischtennis - Drittliga-Aufsteiger wollte das Heimspiel am Samstag gegen die Füchse Berlin ins Frühjahr verlegen

VfR Fehlheim muss spielen, weil der Gegner es will

Von 
Dirk Rosenberger
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Fehlheim. In den hessischen Ligen ruht der Tischtennis-Betrieb mindestens bis Mitte Februar. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Winterpause verlängert, den Mannschaften ist es freigestellt, die geplanten Begegnungen in Absprache mit dem Gegner trotzdem durchzuführen (wir haben berichtet). Für die Bundesligen gilt diese Regelung allerdings nicht. Der VfR Fehlheim tritt daher am Samstag (15.) ab 18 Uhr in der Schulsporthalle des AKG zum Start in die Drittliga-Rückrunde gegen die Füchse Berlin an.

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„Wir hätten den Termin mit Blick auf die aktuelle Corona-Entwicklung gerne in den April verlegt“, bestätigte Abteilungsleiter Claudio Schubert, im Hauptberuf Arzt, auf Nachfrage dieser Zeitung. Auch der TTC Lampertheim, gegen den die Berliner im Zuge ihres Doppelspieltags in Südhessen am Sonntag (14.30 Uhr) spielen, hätte diese Lösung favorisiert.

Abteilungsleiter Claudio Schubert hofft, dass der VfR Fehlheim den Klassenerhalt in der 3. Liga schafft; am Samstag steht ein richtungsweisendes Spiel an. © Neu

Der Club aus der Hauptstadt will aber nach Angaben von Schubert am Wochenende unbedingt an die Platte, weil die Verantwortlichen im April personelle Engpässe befürchten – also muss gespielt werden, auch weil der Deutsche Tischtennisbund keine Einwände gegen eine Austragung hat.

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Mit welcher Aufstellung die Grün-Weißen am Samstag die Berliner empfangen, steht nicht abschließend fest. Vermutlich wird es Unterstützung von den ukrainischen Spielern geben, sofern es keine Probleme bei der Einreise gibt. Nachwuchstalent Felix Schubert, nach wie vor der Jüngste im Kader, wird auf jeden Fall für das Doppel eingeplant. „Alles andere wird wohl kurzfristig entschieden. Wir haben aber eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen“, betonte der Abteilungsleiter und Teammanager.

Der VfR liegt nach Abschluss der Vorrunde in der 3. Bundesliga Nord auf dem vorletzten Platz (2:16 Punkte). Das „rettende Ufer“ ist allerdings nur zwei Punkte entfernt. Dort befindet sich zurzeit der SVH 1945 Kassel, einen Platz davor rangieren die Füchse (6:12), die bisher drei ihrer neun Spiele gewonnen haben – darunter die Hinrunden-Partie gegen den Gastgeber vom Samstag. Fehlheim verlor deutlich mit 1:6, den Ehrenpunkte holte Andrej Bondarev gegen die Berliner Nummer eins Sebastian Borchardt.

Mannschaftskapitän Timo Freund ordnete die Vorrunde als „durchwachsen“ sein, auch weil man wegen der Corona-Pandemie nicht immer alle ausländischen Spieler an Bord holen konnte. Vor allem Sourav Saha konnte nicht so oft wie gewünscht eingesetzt werden. Für die Rückrunde gilt es nun, die nötigen Punkte einzufahren, um den Klassenerhalt, der nach wie vor zu den größten Leistungen der jüngeren Vereinsgeschichte zählen würde, perfekt zu machen.

Für den Besuch in der Halle gilt eigentlich bis 100 Zuschauer die 2 G-Plus-Regel sowie die obligatorische Maskenpflicht. Sollte der Kreis Bergstraße bis Samstag als Hot-Spot-Region eingestuft werden (wovon aktuell auszugehen ist; mit den entsprechenden Verfügungen ist heute zu rechnen), greift für Sportveranstaltungen in Innenräumen die 2G-Plus-Vorschrift. Die Fehlheimer selbst wollen auf jeden Fall nur maximal 50 Personen zulassen. „Wir sind sehr vorsichtig in der jetzigen Situation und hätten eigentlich lieber nach hinten verlegt“, so Schubert.

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Redaktion

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