Fußball - Mannheimer prüfen Stimmung im Team / Vorbereitungen auf den möglichen Spielbetrieb SV Waldhof will ins Training

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Mannheim. Die 3. Fußball-Liga ist gespalten, und ob ein Plan zur Fortsetzung des Spielbetriebs umgesetzt werden kann, ist ungewiss. Doch abgesehen davon, dass sich der SV Waldhof Mannheim von Beginn an für einen Saisonabbruch positioniert hatte, gibt es auch beim Tabellenzweiten Überlegungen, den Trainingsbetrieb unter den entsprechenden Voraussetzungen wieder aufzunehmen – um für alle Fälle vorbereitet zu sein.

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„Aktuell ist eine Nutzung des Trainingsgeländes am Alsenweg aufgrund der Verfügungslage nicht möglich, wir sind allerdings im Austausch mit der Stadt Mannheim“, erklärt Geschäftsführer Markus Kompp, der bei einer Entscheidung Richtung Trainingsneustart auch die Mannschaft mit ins Boot holen will. „Da unsere Fürsorgepflicht als Arbeitgeber sehr wichtig ist, holen wir uns aktuell ein Meinungsbild ein“, erläutert Kompp. Viel spricht dafür, dass die SVW-Profis wieder an den Ball wollen, Kapitän Kevin Conrad hatte unmittelbar nach Ostern mit Blick auf die angeordnete Kurzarbeit und das ausschließlich individuelle und selbstverantwortliche Training Bedenken geäußert. „Wenn die Saison fortgesetzt werden sollte, haben wir einen Wettbewerbsnachteil“, befürchtet der Innenverteidiger.

Sollte sich die Mannschaft mehrheitlich für eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs entscheiden, wäre auch das Thema Kurzarbeit wieder bei den Akten. „Die Kurzarbeit war unbefristet vereinbart, es ist aber klar, dass wir dann wieder aus der Kurzarbeit rausgehen, sollte sich die Mannschaft dazu entscheiden, wieder zu trainieren, und es die Verfügungslage hergibt“, sagt Kompp.

Dennoch könnte das Thema den Club in einem Einzelfall auch im Mai weiter beschäftigen. Nach Informationen dieser Redaktion konnte sich der SVW mit Torhüter Miro Varvodic in Sachen Kurzarbeit nicht einigen, worauf wohl arbeitsrechtliche Schritte die Folge waren. Varvodic selbst war zu diesem Thema zu keiner Stellungnahme bereit und verwies auf den Verein. Geschäftsführer Kompp, wollte sich dazu ebenfalls nicht äußern. „Hierzu möchte ich aktuell keinen Kommentar abgeben“, antwortete der 37-Jährige auf Anfrage dieser Redaktion. th