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Fußball - Mit erhöhtem Etat soll das Ziel in zwei Jahren erreicht werden / Eigener Herr am Alsenweg

SV Waldhof will in die Zweite Liga

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th
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Mannheim. Nicht kleckern, sondern klotzen – so lautet das Motto beim SV Waldhof Mannheim, der mit der Eröffnung seines neuen Fan-Shops auf den Mannheimer Planken am Montag Maßstäbe setzte. Doch nicht nur beim Merchandising legte der Drittligist sechs Tage vor dem Saisonstart gegen den 1. FC Magdeburg die Messlatte ganz nach oben, sondern gab vor dem dritten Jahr im Profifußball auch die bisherige Zurückhaltung bei den sportlichen Zielen auf: In spätestens zwei Jahren wollen die Mannheimer in der Zweiten Liga sein.

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„Der Aufbau war zuletzt sehr geradlinig“, blickte Waldhof-Präsident Bernd Beetz auf die ersten beiden Jahre nach der Rückkehr in den Profifußball zurück, um seine bekannte Vision von der 2. Liga erstmals mit einem konkreten Zeitrahmen zu versehen. „Jetzt wollen wir den großen Schritt in den nächsten zwei Jahren angehen.“ Nach Platz neun im ersten Drittliga-Jahr unter Aufstiegstrainer Bernhard Trares und dem achten Platz in der abgelaufenen Saison mit dem neuen Chefcoach Patrick Glöckner heißt das: Platz sieben oder besser sollte es im Mai des nächsten Jahres schon sein.

Gelingen soll das mit einem nochmals erhöhten Budget, das Markus Kompp als Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH mit dem Etikett „kalkuliertes Risiko“ versah. Schätzungen zufolge dürfte sich der Etat der Fünf-Millionen-Euro-Marke annähern. Präsident Beetz beteuerte, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie den „Club nicht aus der Bahn geworfen haben“.

Einen weiteren Schritt Richtung Professionalisierung konnte der SVW mit Blick auf das Trainingsgelände am Alsenweg samt dem Herberger-Stadion vermelden. Die Zustimmung der städtischen Gremien vorausgesetzt, geht das Gelände im Mannheimer Norden am 1. August in die Eigenverantwortung des Drittligisten über. In den vergangenen Jahren hatte es vor allem im Herbst immer wieder Beschwerden des Traditionsclubs über den Zustand der Trainingsplätze gegeben. Künftig kann der SVW seine eigenen Spezialisten beauftragen, um die Plätze auf Vordermann zu bringen. th

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