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Fußball

SV Waldhof muss in Wiesbaden ran

Von 
alex
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Mannheim. Dieses Spektakel wollte sich auch Patrick Glöckner nicht entgehen lassen. Der scheidende Trainer des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim war am Donnerstagabend live im Stadion dabei, als Eintracht Frankfurt mit einem 1:0-Sieg gegen West Ham United ins Finale der Europa League einzog. „Ich habe die Adler unterstützt, logisch. Ich und wahrscheinlich ganz Fußball-Deutschland drücken der Eintracht die Daumen, dass sie es schafft, den Titel zu holen. Wer das dieser Mannschaft nicht gönnt, hat irgendwas falsch gemacht“, sagte Glöckner am Freitagvormittag. Der 45-Jährige kickte einst selbst für Frankfurt in der 2. Liga und lebt immer noch in der Bankenmetropole.

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Am Samstag fahren Glöckner und sein Team zum letzten Auswärtsspiel der Saison selbst nach Hessen. Beim SV Wehen Wiesbaden wollen die Mannheimer ihren Aufwärtstrend nach zuletzt zwei Siegen in Folge fortsetzen. Es ist die erste Drittliga-Partie, seitdem Gewissheit herrscht, dass Glöckner die Mannschaft in der kommenden Saison nicht mehr betreuen wird. Dies hatten beide Parteien am Mittwoch offiziell verkündet. Mit ein wenig Abstand gab Glöckner einen kleinen Einblick in sein Gefühlsleben, nachdem die Entscheidung gefallen ist. „Ich würde von Erleichterung sprechen. Der Verein hat endlich Klarheit, auch ich kann in die Planung gehen und schauen, was das nächste wird, dass ich angehen möchte. Das ist eine Situation, mit der beide Seiten gut leben können“, sagte er.

Weniger gut leben kann Glöckner mit dem Blick auf die Tabelle, bei dem deutlich wird, wie wenig dem SVW in dieser Saison gefehlt hat, um zumindest auf Relegationsplatz drei landen zu können. Mit zwei oder drei Siegen mehr wären die Kurpfälzer beim Thema Aufstieg weiter dick im Geschäft. So kann sich stattdessen der Vierte TSV 1860 München (58 Punkte), den die Waldhöfer (56) vor ein paar Wochen noch mit 3:0 schlugen, Hoffnungen machen, den Dritten FCK (63) noch abzufangen.

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Boyamba fehlt, Costly wieder dabei

Der SV Waldhof muss heute auf den gelbgesperrten Angreifer Joseph Boyamba verzichten, dafür kehrt Marcel Costly nach seiner beim 3:1 gegen Duisburg abgesessenen Gelbsperre zurück in den Kader. Eine Startelf-Garantie für Wiesbaden sprach Glöckner der KSC-Leihgabe Dominik Kother aus, der gegen den MSV nicht nur wegen seines Tores seinen bisher besten Auftritt in Blau-Schwarz hingelegt hatte. „Es gibt keinen Grund, ihn herauszunehmen. Es macht Spaß, ihm zuzuschauen“, sagte Glöckner. alex

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