Fußball SV Waldhof muss in Rostock bestehen

Von 
alex
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Mannheim. Es gibt unangenehmere Begleitumstände einer Dienstreise. Vor dem Spiel bei Hansa Rostock am Samstag (14 Uhr) logierte der Tross des Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim zwei Nächte im Hotel Warnemünder Hof, einen Steinwurf vom Ostseestrand entfernt. Auf dem Gelände des SV Warnemünde trainierten die Mannheimer am Freitag, nachdem sie nach einer zehnstündigen Busfahrt am Donnerstag in Rostock angekommen waren.

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Wo andere Urlaub machen, will der SVW nach zwei Niederlagen in Folge bei einem der großen Aufstiegskandidaten wieder in die Spur zurückfinden. „Hansa ist eine Mannschaft, die sich immer viele Torchancen herausspielt. Von ihrer Spielauffassung zeigen sie einen ähnlichen Stil wie wir“, sagte Waldhof-Trainer Patrick Glöckner.

Personell steht das größte Fragezeichen hinter der Position des Linksverteidigers, da sich Marcel Hofrath beim 0:1 gegen Wiesbaden seine fünfte Gelbe Karte abgeholt hat und gesperrt ist.

Konflikt hinter den Kulissen

Die sportliche Situation ist mit zwölf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz entspannt, doch gibt es hinter den Kulissen Probleme. Auf der Führungsetage schwelt nach Information dieser Redaktion ein Konflikt. Geschäftsführer Markus Kompp und der Sportliche Leiter Jochen Kientz reden seit Monaten offenbar kaum noch miteinander, die Beziehung zwischen den beiden gilt im Umfeld des Clubs als gestört. Der Manager soll laut Quellen aus Vereinskreisen über die schlechte Zusammenarbeit und mangelnde Kommunikation zunehmend frustriert sein.

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Auf Anfrage dieser Redaktion hält sich Kientz in der heiklen Angelegenheit bedeckt. In einer Stellungnahme bestreitet Kompp, dass er mit Kientz über Kreuz liegen soll. „Aufgrund Ihrer Anfrage haben wir uns noch mal ausgetauscht und können Ihr angebliches Gerücht gemeinsam dementieren...“, teilt er mit. alex