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Sportreporter Holger Obermann nach Corona-Infektion gestorben

Von 
dpa
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Frankfurt. Der frühere Fußballprofi, Sportschau-Moderator und Entwicklungshelfer Holger Obermann ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Ehefrau Barbara der Deutschen Presse-Agentur.  Demnach starb Obermann bereits am 30. Oktober an den Folgen einer Corona-Infektion. Laut seiner Frau war Obermann zweimal geimpft, zu einer Auffrischimpfung war es nicht mehr gekommen. Der gebürtige Kasselaner hinterlässt auch zwei Kinder und drei Enkelkinder.

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Torhüter Obermann spielte einst für Hessen Kassel, Concordia Hamburg und FSV Frankfurt, bevor er 1961 als erster deutscher Profi in die USA zum SCE New Jersey ging. 1966 begann seine TV-Karriere bei der ARD, für die er über rund 500 Bundesligaspiele berichtete. Von 1971 bis 1984 moderierte er auch die ARD-Sportschau, dazu war er als Berichterstatter bei fünf Weltmeisterschaften vor Ort.

Obermann machte sich vor allem aber auch als Entwicklungshelfer einen Namen. Er leitete zahlreiche Hilfsprojekte rund um den Globus. Die Auslandseinsätze im Auftrag von DFB, FIFA, DOSB oder der Bundesregierung führten ihn in Länder wie Gambia, Guinea, Malaysia, Taiwan und auf die Philippinen. Auch in Krisen- und Kriegsgebiete wie Sri Lanka nach dem Erdbeben, Ost-Timor und Afghanistan reiste der Weltenbummler. Sein letztes Projekt war eine Jugend-Fußballschule in Nepal.

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