Basketball Skyliners träumen von ihrer Arena

Von 
dpa
Lesedauer: 

Frankfurt. Während die Politik noch kontrovers über das geplante Multimillionenprojekt am Kaiserlei-Kreisel diskutiert, träumen die Fraport Skyliners schon vom Einzug in eine neue und hochmoderne Arena. Die Bundesliga-Basketballer wollen die Halle, die zwischen den Stadtzentren von Frankfurt und Offenbach gebaut werden soll, im Jahr 2025 beziehen. Dies sagte Geschäftsführer Gunnar Wöbke bei einer Online-Pressekonferenz am Montag. „Es wird Zeit, dass das Thema losgeht.“ Konkret nannte er den 27. September 2025 als ersten Spieltermin.

AdUnit urban-intext1

Das Projekt für eine 13 000 Zuschauer fassende Arena stand im vergangenen Herbst vor dem Aus, nachdem ein Investor ausgestiegen war. Die Skyliners kündigten daraufhin an, das Projekt mit eigenem Angebot selbst realisieren zu wollen. Wöbke bezifferte die Baukosten am Montag auf rund 150 Millionen Euro. Derzeit spielen die Skyliners in der Nähe des S-Bahnhofs in Höchst in der Fraport Arena, die eine weit geringere Zuschauerkapazität hat.

Alternative am Flughafen

„Die Stadtarena wird eine auf Sport- und Konzertbetrieb optimierte Größe haben und steht für kurze Wege und Nachhaltigkeit. Sie ist ein Gebäude der Stadt und der Landschaft für die Menschen der Region“, sagte Wöbke. In der Video-Runde stellten die Verantwortlichen Träumereien an, wie sich die neue Arena ins Stadtbild der Mainmetropole fügen könnte, und nannten als Vergleichsgrößen Sydney oder San Francisco. In der Realität aber stehen am 14. März erst einmal die Kommunalwahlen an, die auch für die Zukunft der Arena eine Rolle spielen könnten.

Parallel gibt es in Frankfurt Pläne für eine Arena, die am Flughafen entstehen könnte. Die SPD-Fraktion bevorzugt für den Kaiserlei-Kreisel andere Ideen und favorisiert für eine Sportarena den Standort Flughafen, auf den auch der Eishockey-Zweitligist Löwen Frankfurt setzt. Wöbke hingegen erwartet am Flughafen „eher eine Kongresshalle mit ein paar Konzerten“. dpa