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Vereine - SSG Bensheim ist froh, dass sie wieder Training und Kurse anbieten kann / Vorerst keine Wettkampf-Starts

Schwimmer haben nach der langen Pause einiges nachzuholen

Von 
Helmut Seip
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Die Schwimmer der SSG Bensheim sind zwar wieder im Training – an Wettkampf-Teilnahmen ist aber nach der langen Corona-Pause vorerst nicht zu denken. © Neu

Bergstraße. Nach siebenmonatiger, corona-bedingter Zwangspause sind die Schwimmer der SSG Bensheim seit gut sieben Wochen wieder im Wasser. Und seit dem Re-Start steht gezieltes (Aufbau-)Training auf dem Programm. An Wettbewerbs-Teilnahmen wird nicht gedacht. „Das macht keinen Sinn, denn wir müssen uns erst einmal wieder auf Wettkampfniveau bringen“, so SSG-Abteilungs-Pressewartin und Trainerin Kerstin Rudert.

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Und beim jüngsten Nachwuchs ist sichtbar, „dass nach der langen Pause vor allem erst einmal die technischen Grundlagen neu erarbeitet werden müssen, da sie hier nicht so verfestigt sind wie im Leistungsbereich“.

Überhaupt will der Bensheimer Trainerstab derzeit noch verstärkt den breitensportlichen Aspekt betonen, „denn ein Jahr lang war es in der Pandemie ja schwierig, das Schwimmen zu lernen“, so Rudert: „Deshalb will sich die SSG gerne der Lern-Aktion des Landes Hessen anschließen und in neuen Gruppen vor allem die Kinder ’wassersicher’ machen.“

Insgesamt gibt es 29 Gruppen bei den SSG-Schwimmern, die in 30- bis 40-minütigen Einheiten abwechselnd entweder im Frei- oder Hallenbad trainieren. Kerstin Rudert ist froh, „dass wir diesen großen organisatorischen Aufwand in ständiger Kommunikation mit dem Badbetreiber stemmen können“. Da blieb kaum Zeit für andere Dinge wie die Homepage-Pflege. Wer Interesse hat, am Schwimmtraining in Bensheim teilzunehmen, schreibt deshalb am besten eine E-Mail an info@ schwimmen.ssg-bensheim.de.

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Mitgliederzahlen blieben konstant

Auch beim Schwimmclub Heppenheim ist man sich im Klaren darüber, gerade in puncto Schwimmenlernen etwas tun zu müssen, „doch uns fehlen hierzu schlicht die Leute, vor allem ehrenamtliche Helfer sowie Trainer mit ausreichend Zeit“, bedauert der Vereinsvorsitzende Markus Wilfer, der froh ist, wenigstens den Trainingsbetrieb im Freibad aufrecht erhalten zu können („Das klappt auch gut“). Genauere Infos hierzu gibt es im Internet auf der Vereins-Homepage schp-online.de.

Wie beim Nachbarn SSG sind auch beim SCH Starts bei Schwimmwettkämpfen noch kein Thema, „frühestens wieder ab Herbst“, so Wilfer, den es überrascht hat, dass die Mitgliederzahl beim Heppenheimer Club trotz der langen Corona-Pause nicht nur konstant blieb, „sondern wir haben sogar Neueintritte zu verzeichnen“.

Damit ist man gegen den landesweiten Trend unterwegs. Der Hessische Schwimmverband verzeichnete allgemein einen Mitgliederrückgang von rund 30 Prozent, von dem man in der SSG-Schwimmabteilung ebenfalls weit entfernt ist, „denn trotz leichtem Schwund können wir guter Dinge sein“, so Kerstin Rudert, denn gerade neue Mitglieder, für die man mit einem ruhenden Angebot ja lange Zeit nicht werben konnte, sollten mit der Wiederbelebung des Trainingsbetriebs wieder begrüßt werden können.

Redaktion

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