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Fußball

Sandhausen hofft auf Trotzreaktion

Von 
mw
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Sandhausen. Der Ärger nach der Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg ist noch nicht ganz verraucht. Nicht nur deswegen fiel beim Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen am Montag eine Geburtstagsfeier für den Sportlichen Leiter Mikayil Kabaca aus. Bei Trainer Alois Schwartz schlug der Gemütszustand in Trauer um. Verstehen kann er es immer noch nicht, dass das 2:1-Siegtor des „Clubs“ in der Nachspielzeit regelkonform gewesen sein soll: „Für mich war es ein klares Handspiel, deswegen finde ich es einfach traurig.“

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Nun würde es helfen, wenn der SVS im heutigen Nachholspiel beim Tabellenzweiten FC St. Pauli (18.30 Uhr) überraschen würde. Die Hamburger unterlagen zuletzt mit 0:4 beim neuen Spitzenreiter SV Darmstadt 98. „Ich bin mir sicher, dass sie das schnell korrigieren möchten. St. Pauli hat daheim alle sechs Spiele gewonnen, 19 Tore erzielt und nur drei Gegentreffer kassiert. Das ist eine eingespielte Mannschaft“, meint Schwartz. Klingt nach einer unlösbaren Aufgabe, oder? „Nein, wir haben auch schon zehn Punkte auswärts geholt und müssen uns nicht verstecken.“

Tim Kister fällt nach OP lange aus

In personeller Hinsicht gibt es eine Hiobsbotschaft zu vermelden. Innenverteidiger Tim Kister muss nun doch am Sprunggelenk operiert werden. Bei Gianluca Gaudino sieht es wieder besser aus, denn er stieg am Montag bereits wieder ins Mannschaftstraining ein. Nach dem Duell am Millerntor bleibt der SVS übrigens bis zur nächsten schweren Aufgabe am Samstag beim FC Schalke 04 auf Tour. Trainiert wird in Bochum. mw

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