Handball

Lotta Heider verlässt die Flames

Für die 21-jährige Linkshänderin geht damit ein dreijähriges Engagement bei den Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach an der Bergstraße zu Ende.

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red/hs
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Bensheim. Lotta Heider hat ein Angebot der Flames zu einer Vertragsverlängerung nicht angenommen und wird deshalb den Frauenhandball-Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach aus persönlichen Gründen zum Saisonende verlassen. Sie will den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen, nachdem sie sich gerade erstmals in den erweiterten Kreis des Frauen-Nationalteams gespielt hat, und sucht eine neue Herausforderung; der Name des neuen Vereins wurde noch nicht genannt.

Mit Lotta Heider verlieren die Flames ihre Co-Kapitänin. © Neu

Für die 21-jährige Linkshänderin geht damit ein dreijähriges Engagement an der Bergstraße zu Ende. Lotta Heider kam im Sommer 2020 vom Zweitligisten TSV Nord-Harrislee zu den Flames. Im März 2021 riss sie sich das vordere Kreuzband bei einem EM-Vorbereitungslehrgang der deutschen U 19-Auswahl. Im Januar 2022 feierte sie ihr Comeback auf dem Handballspielfeld. Bei der U 20-Weltmeisterschaft 2022 belegte sie mit der deutschen Mannschaft den siebten Platz. Seit Beginn der laufenden Saison ’22/23 ist sie Co-Kapitänin der Flames.

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Die restliche Saison genießen

„Ich habe mich dazu entschlossen, ab Sommer einen neuen sportlichen Reiz zu setzen und mich auf das nächste Abenteuer einzulassen“, erklärt Lotta Heider, warum sie das Bensheimer Vertragsangebot ausgeschlagen hat: „An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen, die mich hier von Anfang an unterstützt haben und mir den Einstieg in die Bundesliga und das Leben an der Bergstraße so leicht gemacht haben. Es ist etwas Besonderes, in diesem Verein zu spielen! Ich werde die restliche Saison in vollen Zügen genießen und noch viele Punkte mit den Flames holen.“

Trainerin Heike Ahlgrimm bedauert die Entscheidung ihrer Rechtsaußen, „denn Lotta hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und ich wäre gerne den nächsten Schritt mit ihr gegangen. Dass sie nun aber eine neue Herausforderung sucht, müssen wir akzeptieren.“ Auch Geschäftsführer Jörg Hirte findet es „schade, dass Lotta geht und unser Angebot ausgeschlagen hat. Sie hat sportlich und menschlich sehr gut in unser Team gepasst und in den vergangenen Jahren eine außerordentlich gute Entwicklung vollzogen. Es war erfreulich, mit welchem Elan sie aus ihrer Verletzungspause zurückkam.“ red/hs

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