Ausdauersport - Am Sonntag starten wieder 500 Mehrkämpfer im Waldschwimmbad Lorscher Triathlon ist wie immer ausgebucht

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ax
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Die Besichtigung der Radstrecke im Vorfeld des Lorscher Triathlons ist gerade bei Neulingen eine beliebte Einrichtung, weil es da bei auch wertvolle Tipps von erfahrenen Athleten gibt. © Künkeler

Lorsch. Mit einer Streckenbesichtigung am vergangenen Wochenende begann die heiße Phase der Vorbereitung auf den 16. Lorscher Triathlon am kommenden Sonntag (11.). Abermals ist die Veranstaltung bereits seit Wochen ausgebucht, eine Teilnahme allenfalls noch über die Warteliste möglich. Damit werden erneut mehr als 500 Ausdauersportler über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen an den Start gehen, kündigte der Veranstalter DLRG Lorsch an.

Rund um den Triathlon

Die Ausgabe der Startunterlagen beim Lorscher Triathlon erfolgt am Veranstaltungsgelände (Birkengarten) neben dem Waldschwimmbad.

Am Samstag (10.) von 15 bis 18 Uhr (hier noch kein Rad-Check-In möglich) und am Sonntag (11.) von 7 bis 8.15 Uhr (mit Rad-Check-In) ist das Wettkampfbüro geöffnet.

Den Zeitmess-Chip bekommen die Triathleten 10 bis 15 Minuten vor dem Start der jeweiligen Startgruppe.

Die Wettkampf-Besprechung findet am Sonntag (11.) um 8.30 Uhr im Waldschwimmbad Lorsch statt.

Weitere Infos im Internet unter www.lorscher-triathlon.de

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Der sportliche Ausgang wird diesmal mit Spannung erwartet, denn echte Favoriten sind beim Blick in die Starterliste nicht festzustellen. Auffallend ist, dass Serien-Siegerin Claudia Niebauer aus Heppenheim, die 2018 bei ihrem zwölften Start zum zehnten Mal gewinnen konnte, nicht dabei ist. Ebenso fehlt der Vorjahres-Sieger bei den Männern, Felix Litters (TSV Viernheim), sowie der Zweitplatzierte Jörg Huß aus Einhausen, der 2017 gewann. Traditionell steht auch Lorschs Bürgermeister Christian Schönung auf der Meldeliste.

Neue Namen dürften sich also in die Siegerlisten 2019 eintragen. Ansonsten bleibt alles beim Alten, wie Organisations-Chef Hans-Hermann Henkes versichert. Lediglich die Zeitmesser-Firma ist neu – und doch wieder bekannt, denn die Veranstalter kehrten zum vorherigen Anbieter zurück. Die Firma aus Thüringen hatte die Aufgabe zuvor bereits knapp zehn Jahre lang routiniert erledigt. Für die Triathleten ergibt sich daraus, dass der Chip nun wieder am Hand- statt am Fußgelenk getragen wird. Im Ziel gibt es zudem direkt wieder den kleinen Zettel mit allen Gesamt- und Disziplin-Zeiten.

Rund 50 Teilnehmer nutzten am Sonntag die Gelegenheit, sich die Rad- und die Lauf-Strecke mit Mitgliedern des Organisations-Teams anzuschauen. „Fast alles Neulinge, die in Lorsch zum ersten Mal dabei sind“, stellte Henkes fest, „einige sogar als komplette Triathlon-Neueinsteiger.“ Er hatte zunächst die wesentlichen Abläufe des Lorscher Triathlons erläutert und Fragen beantwortet. Danach ging es vom „Schönwetter-Parkplatz“ des Lorscher Wald-Schwimmbads, der beim Wettkampf als Wechselzone genutzt wird, auf die Rad-Strecke. Danach wurde auch noch die Laufstrecke im Lorscher Wald besichtigt. Zum Abschluss gab Organisations-Mitglied und Triathlet Michael Baumgartner praktische Wechselzonen-Tipps. „Diese sind gerade für Einsteiger in den Triathlon-Sport wichtig“, so Baumgartner.

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Gut vorbereitet geht es nun in die 16. Auflage. Gestartet wird wieder um 9 Uhr im Waldschwimmbad, wo im 50-Meter-Becken zehn Bahnen zu absolvieren sind. Geschwommen wird in acht verschiedenen Startgruppen, bei denen die 36 Staffeln um 11.20 Uhr den Abschluss bilden werden. Die Radstrecke führt von Lorsch aus in zwei Runden Richtung Hüttenfelder Kreisel und wieder zurück zum Lorscher Birkengarten.

In der Wechselzone geht es dann in die Laufschuhe auf die zwei abschließenden Runden durch den Lorscher Wald. Das „Familien-Treffen“ der regionalen Triathlonszene kann also wieder wie gewohnt über die Bühne gehen. ax