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Handball - Überglückliche HSG Bensheim/Auerbach II nach klarem Erfolg bei SG Kirchhof II

Junior-Flames steigen in die 3. Liga auf

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eh
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Bensheim. Die Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach II haben vorzeitig das Ticket in die 3. Liga gelöst. Am vorletzten Spieltag der Oberliga-Aufstiegsrunde gewannen die Junior-Flames mit 37:19 (18:11) bei der SG Kirchhof II und können nach diesem deutlichen Erfolg nicht mehr vom ersten Platz des 6er-Tableaus verdrängt werden. „Wir sind sehr glücklich, dass es nach langer Zeit endlich geklappt hat“, sagte Teammanagerin Maike Rädge zum Sprung nach oben. Die im Bus auf der Rückfahrt von Nordhessen an die Bergstraße begonnene Aufstiegsfeier setzte das Team nach der Ankunft in Bensheim in privaten Räumlichkeiten fort.

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Die Junior-Flames mussten in Kirchhof mit Neele Orth (Mittelfußbruch) und Lotta Heider (WM-Vorbereitung mit der U 20-Nationalmannschaft) auf zwei Akteurinnen aus dem Bundesliga-Kader der Flames verzichten. Wieder zur Verfügung standen Johanna Striening, Sophie Ewald sowie Katharina Labitzke nach überstandenen Verletzungen.

Mit voller Konzentration in die 3. Liga: Nina Rädge erzielte die meisten Treffer für die Junior-Flames beim klaren Erfolg in Kirchhof. © Gutschalk

Die Begegnung verlief über weite Strecken des ersten Abschnitts ausgeglichen. Die Gastgeberinnen hielten mit einigen Spielerinnen aus ihrer Drittliga-Truppe dagegen. Vor allem Ida Evjen sorgte mit ihren Treffern aus dem Rückraum dafür, dass Kirchhof im Match blieb. Das Offensivspiel der Junior-Flames lief vom Start weg rund. „Unsere Bank war gut besetzt, entsprechend sind wir von Anfang an hohes Tempo gegangen. Im Angriff hat sehr viel funktioniert.“ Im Schlussdrittel der ersten Hälfte ließen die Kräfte bei Kirchhof nach. Zudem gelang es den Bensheimerinnen, die Kreise von Evjen einzuschränken. Die Gäste bauten ihren Vorsprung bis zur Pause von 12:9 (20.) über 14:10 (23.) auf 18:11 aus. „Wir waren uns in der Halbzeit sehr sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden.“

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Nach dem Seitenwechsel nahm die Dominanz der Junior-Flames zu. Nach 38 Minuten lagen sie mit 24:12 vorne. Mit dieser Führung im Rücken konnte es sich die HSG II erlauben, die Geschwindigkeit zu reduzieren und die Angriffe auszuspielen. „Wir sind nicht mehr bei jeder Aktion ins Tempo gegangen, sondern haben uns darauf konzentriert, keine Fehler zu machen und die Kontrolle zu behalten“, erklärte Maike Rädge die Marschroute. Bis zur Schlusssirene ließ die konzentriert verteidigende Deckung der Junior-Flames um das starke Torhüter-Duo Josefin Lotze/Desiree Schuster nur wenig zu. Im Angriff beteiligten sich alle Feldspielerinnen am munteren Toreschießen: Nina Rädge (9/2), Haas (9/5), Krapp, Schmidt (beide 4), Gürtelschmied (3/1), Striening (2), Yildirim, Ewald, Jochem, Labitzke, Kim Rädge, Hofmann (je 1). eh

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