Handball Höly übernimmt noch einen Job

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beg
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Bergstraße. Franz-Josef Höly wird in der neuen Saison neben den Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach auch die Frauen der HG Oftersheim/Schwetzingen trainieren. „Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue“, sagte der 58-jährige Heppenheimer.

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Höly (Bild: Lotz) sieht darin jedoch kein größeres Problem. „Selbstverständlich musste ich das erst mit der Familie, mit meiner Frau abklären und dann mit der HSG. Aber mit den HG-Verantwortlichen haben wir dafür eine gute Lösung gefunden.“ Und seine Frau spielt ebenfalls mit: „Sonst wären wir auch nicht schon 30 Jahre verheiratet.“ Höly wird Ende des Jahres mit einer Abfindung aus dem Berufsleben ausscheiden und hat dann mehr Zeit. „Warum sollte ich nicht meine Kraft dem Hobby widmen?“

Die Termine bei der HSG Fürth/Krumbach haben Vorrang. Während die Odenwälderinnen ihre Trainingszeiten beibehielten, wurden in Oftersheim die Übungseinheiten auf Mittwoch und Freitag verlegt; zudem soll Höly einen Co-Trainer bekommen. Bei eventuellen Spielüberschneidungen (Fürth spielt meistens sonntags) habe die HSG Priorität, meinte Höly, der bis auf montags immer für den Handball unterwegs sein wird. „Das kenne ich noch von früher. Aber ehrlich gesagt, ob ich das jetzt noch für zwei, drei Jahre machen würde, weiß ich nicht“, sagte Höly und fügte an: „Mir wird jedenfalls nicht langweilig.“

Er hatte erst im Oktober in Fürth die Nachfolge von Udo Böbel angetreten und die Fürther Frauen bis zum Abbruch der Runde auf den vierten Platz geführt. Davor war Höly zuletzt zwei Jahre Trainer beim TV Brühl – dem Lokalrivalen seines zukünftigen Vereins Oftersheim/Schwetzingen. beg