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Genau vor 50 Jahren begann die Einhäuser Erfolgsära

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red/Archivbild: Schmidt
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Einhausen. Genau vor 50 Jahren, am 10. September 1971, errangen Renate Fillauer, Ilse Zedka, Elfriede Olf und Inge Schmidt in Augsburg die Deutsche Meisterschaft im Vierer-Kunstradfahren der Frauen – es war der erste nationale Titelgewinn innerhalb des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) für den RV 26 Einhausen. Nach dem Gewinn der Bezirksmeister-, Hessenmeister- und Südwestmeisterschaft konnte das Quartett damit die Vorherrschaft des langjährigen Deutschen Meisters aus Mönchengladbach brechen.

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Bis zur Beendigung seiner Laufbahn im Jahre 1976 erreichte der RVE-Erfolgsvierer noch viele gute Platzierungen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene, aber ein weiterer, ganz großer Coup blieb ihm verwehrt. Ein schönes Highlight war für die Einhäuser Frauen allerdings die Nominierung und der Erfolg für die Nationalmannschaft in einem Länderkampf gegen die Schweiz.

Die Erringung dieser ersten Deutschen Meisterschaft war der Auslöser für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Kunstradfahren für den RVE überhaupt. In den darauffolgenden Jahren wurden 47 nationale Titelgewinne, drei Europameisterschaften, zwei Europakriterium-Sieger und als Höhepunkt von Yvonne Jäger/Katja Schelshorn die Weltmeisterschaft im Zweier-Kunstfahren der Frauen an die Weschnitz geholt. Die Hauptverantwortliche für diese Erfolgsgeschichte war Renate Fillauer, die sich nach Beendigung ihrer eigenen Karriere nahezu zwei Jahrzehnte intensiv der Nachwuchs- und Trainingsarbeit im Einhäuser Verein widmete. red/Archivbild: Schmidt

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