Handball - Frauen-Trainer hört bei der HSG auf Fürth wird für Höly zu viel

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met/ü
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Fürth. Viel Arbeit hat derzeit Katharina Hallstein. Die Abteilungsleiterin der Handballerinnen der HSG Fürth/Krumbach muss gleich zwei große Baustellen bewerkstelligen: Zum einen fehlt es bei den beiden Frauen-Mannschaften an Torhüterinnen – zum anderen fehlt ein Trainer für das Bezirksoberliga-Team.

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Franz-Josef Höly (Bild: Lotz), seit Herbst 2019 im Amt, hat den Verein darüber unterrichtet, dass er sein Engagement im Odenwald beenden wird. „Wir sind auf der Suche nach einem Nachfolger, aber das ist in Corona-Zeiten sehr schwierig“, erläutert Hallstein. Die bisher angefragten Übungsleiter haben gesagt, dass sie sich bei ihrem jetzigen Verein nicht mit einer nicht stattgefundenen Runde verabschieden wollen und zumindest diese Corona-Saison noch dranhängen wollen.

Entsprechend rückt immer mehr eine interne Lösung in den Fokus: „Das ist vorstellbar und dann auch keine Zweite-Wahl-Lösung“, stellt Katharina Hallstein klar.

Zu wenig Torhüterinnen

Deutlich schwieriger erscheint da schon die Baustelle zwischen den Pfosten. „Eigentlich wollen wir für unsere beiden Frauen-Mannschaften vier Torhüterinnen. Aktuell haben wir gerade einmal zwei“, so die Abteilungsleiterin. Die junge Leonie Stephan soll von der reaktivierten Stephanie Emig unterstützt werden. Hallstein schaut sich intensiv nach Neuzugängen für die Torwart-Position um. Aber auch hier gilt: Wenn alle Stricke reißen, könnte eine interne Lösung, eine weitere Reaktivierung einer erfahrenen Spielerin, eine Möglichkeit darstellen.

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Insgesamt ist der Frauenbereich der HSG Fürth/Krumbach gut aufgestellt. Für das A-Liga- und das Bezirksoberliga-Team stehen 29 Spielerinnen zur Verfügung, wie Katharina Hallstein jüngst in einer Video-Konferenz abgefragt hat. Dazu kommen perspektivisch noch Spielerinnen aus der A-Jugend.

Der scheidende Trainer Franz-Josef Höly bescheinigt seiner Mannschaft Potenzial, hat sich aber dennoch dafür entschieden, zukünftig nur noch den Badenligisten HG Oftersheim/Schwetzingen zu trainieren. „Zwei Mannschaften und noch selbst als Schiedsrichter aktiv zu sein, war doch etwas viel“, gibt er zu. Dass sein Entscheidung zu Gunsten des Badenligisten gefallen ist, erklärt Höly mit der unterm Strich besseren Perspektive: Mit Oftersheim will er in die Oberliga, mit Fürth hätte er womöglich eine Durststrecke durchmachen müssen. met/ü