Fußball - SV Lindenfels muss sich auf Trainersuche begeben Felber zieht Schlussstrich

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Pech für Lindenfels: Thomas Felber hört als Trainer auf. © Neu

Lindenfels. Thomas Felber wird sein Amt als Coach des Fußball-A-Ligisten SV Lindenfels zum Saisonende aufgeben. Bei einem Gespräch am vergangenen Wochenende informierte der 59-Jährige die SVL-Verantwortlichen über seine Entscheidung, nach drei Jahren sein Engagement in Lindenfels zu beenden.

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Für Felber könnte es nach über drei Jahrzehnten als Übungsleiter der endgültige Abschied von der Trainerbank sein. „Es sieht danach aus, wobei ich nicht ausschließen möchte, bei einem passenden Angebot noch mal zurückzukommen.“ Der Grund für den Entschluss hänge vor allem mit seiner hohen beruflichen Belastung zusammen, die sich nur noch schwer mit einem Trainerjob verbinden lasse. „Das hat überhaupt nichts mit dem SV Lindenfels zu tun. Ich fühle mich im Verein und mit der Mannschaft sehr wohl.“

Mit dem SVL, der nun auf der Suche nach einem Felber-Nachfolger ist, belegte der Abtsteinacher in der ersten gemeinsamen Saison ’18/19 den achten Platz. Wie die Abbruch-Runde ’19/20 (Platz 10) ist auch die aktuelle Spielzeit 20/21 der Amateurfußballer von corona-bedingten Einschränkungen beeinflusst. Der Sportverein hat bislang fünf Partien bestritten und ist noch ungeschlagen. Ob die Meisterschaft fortgesetzt werden kann, steht derzeit nicht fest. Felber hätte sich einen anderen Abschied vom Fußball gewünscht. „Aber die Dinge laufen nun mal so, da kann man nichts machen.“ eh