Handball

Falken-Aufholjagd nicht belohnt

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tb/red/ü
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Groß-Bieberau. Einen ungewöhnlichen Verlauf nahm das zweite Spiel im DHB-Ligapokal für den Drittligisten HSG Groß-Bieberau/Modau, der zu Hause gegen den TV Kirchzell 27:28 (8:16) verlor.

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Waren die ersten zehn Minuten noch ausgeglichen und ein beidseitiges Abtasten (4:6), legten die Gäste danach zu, entwickelten im Angriff einen immensen Druck, dem die zaghafte und harmlose Bieberauer Abwehr nichts entgegenzusetzen hatte. Beim 8:16 zur Pause bahnte sich ein Debakel für die Falken an.

Der Rückstand betrug zwischenzeitlich zehn Tore (13:23/42.), ehe es zum Bruch im Spiel kam. Der Kirchzeller Druck ließ nach, Groß-Bieberau holte auf. Robin Büttner traf bei 59:36 Minuten zum 26:27 und die Falken versuchten mit offener Manndeckung zum Ballgewinn und zur Chance zum Ausgleich zu kommen. Acht Sekunden vor Schluss gelang dem Kirchzeller Max Gläser das 26:28 und für die HSG blieb nur noch das 27:28 durch David Wucherpfennig in der Schlusssekunde. – Beste HSG-Werfer waren Eisenhuth (6), Buschmann (5), Wucherpfennig, Kunzendorf, Malik und Brandt (je 3).

SG Leutershausen fehlt der Wille

Der Sieg im Derby gegen Oftersheim/Schwetzingen hätte den Drittliga-Handballern der SG Leutershausen eigentlich Rückenwind für das Auswärtsspiel im DHB-Ligapokal bei der Spielgemeinschaft HBW Balingen-Weilstetten II geben sollen. Aber am Ende verloren die Teufel verdient mit 21:30 (11:14) gegen starke, zuvor sieglose Gallier.

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Es waren „gebrauchte 40 Minuten“, wie SGL-Trainer Marc Nagel es formulierte. Die ersten 20 Minuten waren noch in Ordnung. Nach dem 8:8 (23.) verloren die Gäste den Faden, Balingen-Weilstetten zog in der zweiten Halbzeit immer weiter davon. Beim 25:15 in der 47. Minute betrug der Vorsprung erstmals zehn Tore. „In der zweiten Halbzeit müssen wir akzeptieren, dass Balingen fitter und konzentrierter war und mit größerem Willen gespielt hat”, erklärte Nagel. – Beste SGL-Werfer waren Leibnitz (4), Pauli (4/2), Schreiber und Bitz (je 3). tb/red/ü