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Handball

Erneut Gold für Flames-Neuzugang

Die deutsche Beachhandball-Nationalmannschaft mit Flames-Neuzugang Lucie-Marie Kretzschmar hat bei den World Games in den USA die Goldmedaille gewonnen.

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kr/red
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Handball. Nach der Weltmeisterschaft vor drei Wochen hat die deutsche Beachhandball-Nationalmannschaft mit Flames-Neuzugang Lucie-Marie Kretzschmar auch bei den World Games in Birmighham (USA) die Goldmedaille gewonnen. Im Finale gab es in der Nacht zu Samstag (deutscher Zeit) ein 2:0 (15:14, 9:8) gegen Norwegen.

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Nach dem 2:0-Halbfinalsieg gegen Gastgeber USA in zwei überdeutlichen Sätzen war das Finale an Spannung kaum zu überbieten. Norwegen kam besser ins Spiel und führte, beim 8:6 ging Deutschland erstmals in Führung und hielt den Satz bis vier Sekunden vor dem Ende ausgeglichen (14:14). Der Beachhandball lebt von den mit Showeinlagen artistisch herausgespielten Toren, die dann mit zwei Punkten belohnt werden. Diesmal aber überraschte Isabel Kattner die norwegische Keeperin mit einem trockenen Distanzwurf, der zwar nur einen Punkt brachte - aber Deutschland den Satzgewinn und so die Verlängerung verhinderte.

Im zweiten Satz dominierten die Abwehrreihen, in der auf deutscher Seite Lucie-Marie Kretzschmar (die Tochter von Handball-Ikone Stefan Kretzschmar wechselt zur neuen Saison von der Neckarsulmer Sportunion zur HSG Bensheim/Auerbach) eine tragende Rolle spielte. 4:4 stand es nach sechs Minuten - ein im Beachhandball ungewöhnlich niedriger Zwischenstand. 8:8 stand es nach zehn Minuten, und so ging es in die Verlängerung, die durch ein Golden Goal entschieden werden musste. Und das gelang nach mehreren Fehlversuchen auf beiden Seiten Amelie Möllmann von den Kurpfalzbären ketsch, die damit grenzenlosen Siegerjubel auslöste. „Bei solchen Würfen denkt man nicht nach, da zählt bloß der Wille und der Gedanke daran, dass das Team es absolut verdient hatte, die Goldmedaille mitzunehmen“, sagte Möllmann im Anschluss. „Dass mein Wurf der entscheidende war, ist dabei  nicht wichtig. Die Teamleistung zählt.“

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„Wir haben die ganze Zeit dran geglaubt“, verriet Torfrau Katharina Filter, die gerade im zweiten Satz eine überragende Leistung gezeigt hatte, kurz nach Abpfiff. „Erst knallt Isi das Ding im ersten Satz rein, und keiner weiß so recht, wie sie das gemacht hat. Und im zweiten Satz war es einfach unbeschreiblich, wie die Abwehr geackert hat.“ Und Coach Alexander Novakovic bilanzierte: „Die Gefühle sind noch schwer zu greifen, der WM-Sieg ist erst 19 Tage her und wir blicken auf eine Serie von 25 Siegen am Stück. Wir werden viele Tage brauchen, um das zu verarbeiten, aber erst einmal fällt eine große Last von unseren Schultern. Jetzt haben wir erst einmal richtig Lust zu feiern – mit dem Wissen, dass nicht direkt der nächste Kracher auf uns wartet.“

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