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Frauen-Bezirksoberliga - SVE unterliegt im Derby 26:30

Erbach spielt in Fürth gut mit, ist aber glücklos

Von 
mep
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Fürth. Zwei unterschiedliche Hälften sahen die Zuschauer des Derbys in der Frauenhandball-Bezirksoberliga zwischen der HSG Fürth/Krumbach und des SV Erbach. Nachdem die Erbacherinnen in den ersten 30 Minuten spielbestimmend waren, drehte Fürth die Partie nach der Pause und hatte schließlich mit 30:26 (13:15) das bessere Ende für sich.

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Wie erwartet mussten die Erbacherinnen auf ihre verletzte Torjägerin Selin Schneider verzichten, zeigte aber bei der HSG eine couragierte Leistung. Mit 5:3 und 9:7 (19.) führte der SVE und ging auch mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause (15:13). Bis zum 20:19 (43.) waren es weiterhin die Gäste, die vorlegten.

Anna Reimund von der HSG Fürth/Krumbach wird beim Torwurf von den Erbache-rinnen Carla Gramlich (li.) und Franca Helfert in die Zange genommen. © Jährling

Doch Fürth steigerte sich und drehte das Resultat erstmals zum 21:20 (44.). Es entwickelte sich eine Schlussviertelstunde auf Augenhöhe. Bis zum 26:26 (57.) war kein Sieger erkennbar. Doch dann machten die Erbacherinnen die entscheidenden Fehler zu viel, die HSG nutzte die Gelegenheit und erzielte die letzten vier Treffer der Partie zum 30:26-Endstand. – SVE-Tore: Carla Gramlich, Hanna Lambert (je 9/6), Lisa Pfeifer, Esther Berg (je 2), Nina Sauer, Julia Büttel, Kim Schneider, Alina Gramlich (je 1).

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HSG Weiterstadt II – HC VfL Heppenheim 27:25 (16:14). Ein gutes Spiel zeigte der HC VfL Heppenheim – aber am Ende fehlten die Punkte gegen den Liga-Vierten. „Das war wirklich eine Top-Leistung. So müssten wir eigentlich immer spielen“, war HC VfL-Coach Sascha Köhl trotz der Niederlage zufrieden. „Die HSG war einfach etwas fixer und hat dadurch gewonnen. Zwei, drei technische Fehler, vier vergebene Strafwürfe – das hat den Unterschied gemacht“, bilanzierte der Trainer.

Hektische Schlussphase

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, Heppenheim blieb immer dran und legte Mitte der ersten Hälfte sogar zwei Tore vor (8:6). Auch nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen, nach dem 16:17 drehte der HC VfL das Resultat noch einmal zum 18:17 (39.), ehe Weiterstadt ab dem 19:19 etwas Oberwasser bekam, sich auf 24:21 (54.) absetzte und in der hektischen Schlussphase das glücklichere Ende für sich hatte.

„Eigentlich war das eine Leistung, wie man sich das als Trainer wünscht. Daran müssen wir in den nächsten Spielen anknüpfen“, so Köhl, wobei die nächste Aufgabe nicht schwerer sein könnte: Am Mittwochabend empfängt der HC VfL den verlustpunktfreien Tabellenführer und bereits feststehenden Meister TSV Pfungstadt zum Nachholspiel. – HC VfL-Tore: Jennifer Dickson (7/4), Laura Elsesser (6), Eva Flaig (4), Tina Meierhöfer (3), Laura Jochem, Lea Kamer (je 2), Johanna Meyer (1). mep

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